Review

Marc Forster hat wohl einen Hang für's Bizarre. Er tobt sich anscheinend gern in seiner verqueren Phantasie aus und ist wohl getreu dem Motto von Peter Pan in sich ein Kind geblieben. Es macht Spaß seinen Ideen zu folgen, auch wenn "Stay" seine Längen hat.
"Stranger Than Fiction" ist ein ziemlich komplette Werk, auch wenn er den Big Bang auslässt und lieber ein weicheres Ende fabriziert. Mancher mag da dann doch etwas traurig sein...denn Tragödien enden nie mit einem Happy End...
Von Will Farrell bin diesmal richtig angetan. Ich mag ihn normaler Weise überhaupt nicht, aber in diesem Film macht eine sehr gute Figur - etwas sehr tragisch, aber dennoch spielt er seine Rolle exzellent. Dustin Hoffman spielt auch einen guten Part und erinnert mich etwas an Robin Williams in "Good Will Hunting". Maggie Gyllenhaal komplettiert das Gebilde. Sie einfach sooo süss in ihrer Revoluzzer-Rolle. Emma Thompson spielt solide. Queen Latifah hätt aber mal wieder lieber ihre Karriere als Rap-Star fortgesetzt, als in Filmen mitzuspielen. Bei dieser Frau frag ich mich immer wieder, welche Berechtigung sie als Schauspielerin hat.

Alles in allem ist "Schräger als Fiktion" ein sehr netter Film und erinnert durch die Erzählweise sehr an "Per Anhalter durch die Galaxis". Wenn man also über diesen Film stolpert, dann ist es keine Schande und auch keine Zeitverschwendung ihn anzusehen. Er wird kurzzeitig auf jeden Fall Freude bereiten, auch wenn er sicher kein Kultpotential hat oder ewig lange im Gedächtnis bleibt...auf jeden Fall ist Marc Forster wiedermal eine nette Umsetzung einer versponnenen Idee gelungen!

7/10 Punkte

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