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Das Camp einer amerikanischen Ölfirma wird von Terroristen überfallen. Nur Elitekämpfer Ross kommt mit dem Leben davon. Angeblich ist die lokale Befreiungsbewegung für den Überfall verantwortlich. Aber Ross ist misstrauisch. Er stellt Nachforschungen an und stößt bald auf ein perfides Komplott.

Einer der letzen Filme, die die Cannon Group und ihr Actiostar Michael Dudikoff zusammen auf die Beine stellten, war 1994 Chain of Command. Ich kann dabei allerdings nicht genau sagen, ob es an der gekürzten deutschen Version lag, aber die meiste Zeit des Films bin ich mit mehreren Fragezeichen über dem Kopf dagesessen. Die Plotte spielt sich nämlich sehr undurchsichtig ab, da mischen zig Personen mit, seien es die Rebellen, die Qumerische Regierung, die amerikanischen Sicherheitsbehörden und mittendrin unser Ex-Topsoldat Merrill Ross und es bleibt sehr verschwommen, wer jetzt auf wessen Seite steht und wie sich alle wesentlichen Personen zueinander verhalten, was sich bis zum Showdown auch nicht mehr großartig ändern wird.
Aber gut, Story hin oder her, Cannon Fans sind ja eher auf die Action abonniert und hier legt sich der Film zu Beginn ordentlich ins Zeug. Der Überfall auf die Ölfirma wird mit großflächigen Schießereien und dicken Explosionen begleitet. Leider hält Chain of Command diese Linie nicht wirklich durch und die Action verflacht zunächst bis zum Showdown. Bis auf die wirklich schauderlich schlechtsitzenden Perücke des Bösewichtes machen die Darsteller ihre Sache so weit in Ordnung, so daß man den Film als lockere Unterhaltung durchwinken kann. Allerdings sollte man zur ungekürzten Variante greifen, da hier doch einiges mehr an blutigen Einschüssen oder Martial Arts Treffern zu sehen ist. Sicherlich kein Dudikoff Highlight, aber schmerzfrei konsumierbar.
6/10

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