In einem Zeitalter, in dem die Gesellschaft immer stärker durch Verwerfungen, Niedergang, Umschwung, Perspektivlosigkeit und Totalitarismus gekennzeichnet ist, versucht der Staat bzw. die Regierung in Verzweiflung über drakonische Gesetze die alte Ordnung aufrecht zu erhalten und wiederzubeleben. Eine Schulklasse findet sich überraschend abkommandiert, in einem Militärcamp auf einer isolierten Insel im Pazifi wieder, wo alle zur Unterhaltung des Publikums (erinnert an "Running Man") gezwungen werden sollen, jeder gegen jeder auf Leben und Tod zu kämpfen. Am Ende kann nur maximal einer Überleben. In Panik, Elend und Verzweiflung beginnt ein wildes, teils chaotisches und brutales Spiel ums Überleben. Alle Schüler werden zu Tieren reduziert. Gesellschaftlich brisanter Stoff, der auch Gruppenpsychologie thematisiert und auch offene und verdeckte Systemkritik wie z.B. an Waffen, am Bildungssystem usw. übt. Relativ abwechslungs- und actionreich und spannend, es gibt kaum Grund zur Kritik.
Fazit: Eine sehr krasse Geschichte, gut umgesetzt - trotz einiger Logikfehler - sehenswerter Nervenkitzel. (8/10)