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Lighthouse - Insel des Grauens (1999)
Orientierungslos schiebt sich das Gefängnisschiff "Hyperion" durch den dichten Nebel. Das Leuchturmfeuer von Gehanna Rock ist nicht zu sehen. Es dauert nicht lange und krachend schiebt sich der stählerne Rumpf auf das wirkliche Eiland. Doch die eigentliche Katastrophe bahnt sich erst an, denn Leo Rook, ein gefürchteter, psychopathischer Massenmörder, flüchtet vorher unbemerkt vom Schiff, erreicht den Leuchtturm, tötet die Leuchturmwärter und löschte das rettende Leuchtfeuer. Unter den wenigen Überlebenden der "Hyperion" breitet sich Panik und Entsetzen aus, als sie auf die Leiche der Leuchturmwärter stoßen. Sie ahnen, dass Rook irgendwo da draußen lauert, um sie alle umzubringen. Und Rook schlägt gnadenlos zu, killt lautlos einen nach dem anderen. Nur Richard und Kristy, die Gefängnispsychaterin, können entkommen. Sie stellen Rook eine tödliche Falle. Doch als die Rettung nahe scheint, kommt es auf der Spitze des Leuchtturms zwischen Richard und Rook zu einem Kampf auf Leben und Tod. In Schwindelnder Höhe kann nur einer überleben.

Regisseur „Simon Hunter“ sein Spielfilmdebüt, zu dem er auch das Drehbuch geschrieben hat, zeigt sich als kleiner Slasher, der durchaus ein guter Start ins Filmgeschäft ist. Zwar noch etwas kantig hier und da, aber ansehbar. Selbstverständlich noch kein Hochglanz Effektkino wie sein letztes Werk 2008 „Mutant Chronicles“, aber passt schon von der Idee und der Regiearbeit.

Die Story ist schnell erzählt. Ein Schiff voller Gefangener und Schwerverbrecher kentert, eine einsame Leuchtturminsel und ein psychopathischer Killer. Einmal umrühren und man weiß in etwa, was einen erwartet. Richtig der Schlitzer geht um und nun beginnt das blutige Katz und Maus spiel, wo man um sein Überleben kämpfen muss. Nicht wirklich innovativ, aber durch die Umsetzung nicht uninteressant transportiert.

Die Umsetzung: Kreativ wie technisch ist „Lighthouse - Insel des Grauens“ gut umgesetzt worden. Momente der Atmosphäre, hat man durch die Filmlocation geschaffen, die besonders im Leuchtturm zur Geltung kommt. Düster und klaustrophobisch. Die Bluteffekte sahen gut aus.

Schauspielerisch hatte mir „Paul Brooke“ als „Captain Campbell“ gefallen. Der Restliche Cast war okay.

Subjektiv fand ich „Lighthouse - Insel des Grauens“ etwas flach. Einige Szenen hatten eine nette Atmosphäre und auch der ein oder andere Kill sah gut aus, doch mehr als Durchschnittskost fand ich das Gesamtwerk jetzt nicht. Für ein Filmdebüt aber trotzdem ordentlich.

Fazit:
Kleiner Insel Slasher mit guter Filmlocation. Kann man sich anschauen muss man aber nicht.

Bewertung:
6,0 / 10 Punkte.

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