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Der 1981 veröffentlichte Film „Die Schwarze Mamba“ unter der Regie von Piers Haggard kann durchaus als kleine Perle aufgefasst werden und sei allen Freunden von Thrillern und Horrorfilmen ans Herz gelegt.

Der kleine Phillip soll entführt werden. Der Plan geht aber schief und so müssen sich die Entführer in der elterlichen Londoner Villa verschanzen. Während draußen schon die Polizei wartet, sorgt im Inneren eine ausgebüchste schwarze Mamba für zusätzliches Aufsehen. Nach und nach schnappt die Schlange immer wieder zu.

Mit „Mamba“ liegt eine wirklich gelungene Mischung aus Schlangenhorror und Geiselnahme-Thriller vor. Auch wenn die Mischung auf den ersten Blick etwas seltsam klingt, ist der Film vor allem dank der guten schauspielerischen Leistungen u.a. Klaus Kinski und den netten Kameraspielereien gelungen.

Der Film kommt ohne Holzhammermethoden aus und auch die Schlangenszenen werden sehr bewusst eingesetzt. Gerade Leute mit Schlangenphobie dürften mit diesem Film nicht viel Spaß haben. Spannung und Schockmomente sind garantiert. Vor allem die Szene in der der Großvater einen Raum nach der Schlange absuchen muss bleibt im Gedächtnis hängen. Einfach großes Spannungskino und ein gutes Beispiel dafür, dass Filme auch ohne große Effekte und Actionszenen auskommen können.

Fazit: Ungewöhnliche aber sehr interessante Genremischung, die sich kein Fan solcher Filme entgehen lassen sollte.

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