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Nachdem Deutschland mit "Flashback - Mörderische Ferien" einen der besten Slasher der heutigen Zeit gebracht hat, wollte unser Heimatland auch weiterhin an diesem Genre Profite machen. Neben zwei recht guten TV-Slashern (Schools Out 1 & 2) kam dann auch mit "Swimming Pool" die nächste Kinoproduktion. Das bei einem Kinofilm die Erwartungen natürlich höher sind, als beim TV ist klar. Vielleicht waren meine Erwartungen schon zu hoch. Denn "Swimming Pool" ist, für mich, definitiv einer der schlechteren Streifen des Genres.

Die Story ist löchrig, die Darsteller mies, die Handlung blöd und die Dialoge unterirdisch. Gut, dass ist für einen Slasher nichts besonderes, doch leider ist hier alles noch eine Spur schlechter, als sonst. Spannung und Atmosphäre sind gleich null und man muss manchmal fast aufpassen, dass man nicht einschläft! Zudem sind die Darsteller hier derartig unattraktiv, das man nicht mal was fürs Auge hat, sondern nur ein paar hässlichen Menschen dabei zuschauen muss, wie sie so schlecht spielen, dass selbst die goldene Himbeere noch zu gut für sie wäre!

Einzig und allein die Morde können überzeugen, denn die sind doch recht blutig und drastisch in Szene gesetzt. Und das Gemorde mit der Machete erinnert einen dann zudem noch, an die guten alten Freitag der 13.-Filme. Doch erschreckt ist man trotzdem kaum, denn beim Score, der sonst so manches retten kann und mind. 50% der Schockwirkung ausmacht, ist hier ebenfalls kaum was zu erwarten.

Der Mörder ist dann auch noch genau der, den man sowieso erwartet und sein Motiv arg lächerlich. *Gähn!*

Fazit: Leider ein eher schlechter Beitrag zu meinem absoluten Lieblings-Genre! Alles ist leider noch etwas schlechter als normal und dümpelt so vor sich hin. Die Morde sind allerdings (teilweise sehr) überzeugend. Wäre der Rest etwas mehr und besser hätte es wenigstens noch Durchschnitt werden können. So bleibt es leider darunter!

Wertung: 4/10

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