Ein Flugzeug mit geheimen Kampfrobotern an Bord stürzt auf einer Insel im Pazifik. Die tödlichen Roboter wurden von der US-Armee entwickelt, um im Golfkrieg als neue Waffe eingesetzt zu werden. Eine Spezialeinheit soll die außer Kontrolle geratenen Maschinen mit einer speziellen Laserkanone umprogrammieren. Doch die Kampfmaschinen verteidigen sich mit ihrem effizienten Waffenarsenal gegen die Angreifer. Die Regierung gibt dem Team einen Tag Zeit, scheitert die Mission wird eine Lösung mit einer Atombombe erwogen.
Auf Schundfilmer Jim Wynorski und meine eigene Doofheit ist und bleibt einfach Verlaß. In schöner Regelmäßigkeit bringt er Filme mit reißerischen Titeln, potentiell interessanten Plots oder fiesen Monstern heraus, so daß der geneigte Monsterfan einfach immer wieder einschaltet und auf einen zumindest halbwegs gescheites Abenteuer hofft. Dumm nur das Senor Jim selten über ein nennenswertes Budget oder ein vernünftiges Drehbuch verfügt und sich das Vergnügen beinahe immer in sehr, sehr eingeschränkten Bahnen hält.
Hier gehts um eine einsame Insel abseits jeglicher Karten, wo sich gleich drei Parteien zum Stelldichein versammeln. Dummerweise ist dem Militär eine Transportmaschine abgängig in der sich drei hochfortschrittliche Roboter befanden, die nun in den Kriegszustand Modus übergegangen sind und irgendwie aussehen wie die Kreuzung der Tripods aus Krieg der Welten und einer Spermie. Gedreht wurde natürlich mitnichten auf einer echten Insel, tät ja Geld kosten, sondern einfach irgendwo in der kalifornischen Walachei, Küsten gibt es kaum zu sehen.
Neben den Robis haben dann noch einen Trupp Marines, der die entlaufenen Hündchen wieder einfangen soll und dabei die enorme Schlagkraft von fünf Mann und einem !!! ganzen Gerät zum Ausschalten der Blechbüchsen (das ihnen verdientermaßen auch gleich anfangs abhanden kommt, toller Plan Jungs) und drei Gangstern mit ihrem Piloten, die die einsame Insel etwa so einsam machen, wie den Central Park.
Die Story ist reichlich löchrig und wird durch den drohenden Bombeneinsatz auch noch mit einem Timer ausgestattet. Die Darsteller rekrutieren sich aus vielen abgelaufenen TV-Serien, auffällig oft aus dem Star Trek Fundus wie George Takei, Michael Dorn, Robert Picardo und Bill Mumy, die allerdings meist die Anfangsminuten nicht überleben. Ansonsten gibts gekünstelte Dialoge, Waffen die man wohl nicht mehr nachladen muß und eine CGI, die man gerade noch so durchwinken kann. Typisch Wynorski, wie ein Autounfall, bei dem man nicht wegschauen kann.
3/10