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Milchbubi und Möchtegernkiller Leslie Vernon wird keine neue Kultikone, so viel steht fest. Die im Stile von MANN BEIßT HUND gedrehte Dokusatire und dabei eben ganz auf die Slasherklassiker wie HALLOWEEN und FREITAG DER 13. zugeschnittene Parodie/Hommage funktioniert nämlich nur bedingt, genau wie auch das Wechselspiel aus Realityshow und konventionellem Horrorfilm nicht so recht zusammenpassen will. Zu ausgelutscht ist bereits das ach so clevere und ständige Hinweisen auf die längst bekannten Versatzstücke, die Symbolik, die Mechanismen und Rituale dieser Filmgattung. SCREAM lässt grüßen. Der dritte Akt ist dann noch mal besonders bemüht, mit den alten Konventionen zu brechen, und versinkt letztlich doch nur wieder im Klischeesumpf. Sehenswert sind nur die Cameos von Robert Englund, Kane Hodder und Zelda Rubinstein.
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Neee, ich als alter Slasher-Fan kann mir so 'nen Scheiss echt nicht geben. Ein bisschen Scream, ein bisschen Scary Movie, ein bisschen Halloween, ein bisschen Blair Witch P. und heraus kommt dieser Schrott. Manchem degeneriertem Zeitgenossen mag solcher Schmotz gefallen. Aber ein richtiger Fan fühlt sich nur verarscht. Man sollte die Filme doch etwas ernster nehmen und nicht so eine Pseudo-Doku als Effekt-Hascherei verkaufen. Fazit: Schlecht, Billig, Langweilig und Schwach!!!! P.S.: Jason würde sich im Grabe umdrehen, wenn er dass wüsste.
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Dieser Film ist das Schlechteste was ich in den letzen Jahren gesehen habe. Von der Story bis über die Schauspieler ist der Film einfach nur schlecht. Unter einen Massenmörder stelle ich mir ein grausames Monster vor, und nicht einen jungen Mann, der die ersten 60 Minuten des Films genau plant wo er wen umbringen wird, hinter welcher Tür er zum Vorschein treffen wird, und wer das Massaker überleben wird. Die Tötungen sind schlecht und langweilig. Wer große Mengen an Blut erwartet hat sich geschnitten. Ich bereue die 3 Euro für die DVD und die verloren gegangene Zeit! 1/10
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Ziemlich schwacher Mix aus "Mann beißt Hund" und diversen Slashern wie "Freitag der 13." und "Halloween", die hier auch immer wieder zutiert werden. Zwar machen die Darsteller ihre Sache recht passabel und auch die Story ist schon recht witzig, aber ein Slasher sollte wenigstens etwas Spannung und ein gewisses Potenzial an Splatter-Szenen aufweisen, und beides ist hier recht dürftig vorhanden. Alles irgentwie halbgar. Schade. 04/10 Punkte
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...ein wunderschöner Film für Genrefans. Auf geniale Art und Weise wird endlich ein neuer Serienkiller neben den altbekannten Namen wie Freddy, Michael oder Jason etabliert. Die in anderen Reviews angeführten Kritikpunkte kann ich nicht gelten lassen. Denn der Film macht seine Absicht Leslie Vernon als Killer in die Filmwelt einzuführen im Untertitel mehr als deutlich. Ein Film, wie wir Fans ihn, wenn wir uns vorstellen wie ein neuer Madman-Schlitzer aussehen könnte, nicht besser hätten fantasieren können. Allein wegen den tollen Talking Heads im Abspann könnte ich 8 Punkte geben aber auch für ganz viel Klasse 8 / 10.