Es gibt Filme, da merkt man richtig, dass der Autor krampfhaft versucht hat, etwas Neues zu erschaffen. Oft kommt am Ende dann nur ein Mischmasch aus verschiedenen schon längst bekannten Handlungen und Elementen heraus. So auch bei dem Film „Bad Karma“ geschehen.
Dr. Campbell ist Psychiater und muss mal aus der Klinik raus. Also geht’s mit Frau und Kind in den Urlaub. Blöd nur, dass eine Patientin in ihn verknallt ist und ihn für die Reinkarnation von Jack the Ripper hält. Also bricht die Gute aus und macht sich auf dem Weg zu ihrem Schatz.
Tölpelhaft wurde hier versucht mit Elementen der „Jack the Ripper“ Story einen spannenden Thriller zu erzählen. Das ging aber ziemlich nach hinten los. Die Rückblenden, die etwas über Jack und seine Komplizin erzählen sollen, wirken billig, unausgegoren und vor allem unglaubwürdig.
Zudem kommt der Film nicht wirklich in Schwung. Das liegt einmal an der öden vorhersehbaren Handlung und den nicht gerade prächtig spielenden Schauspielern. Eigentlich nimmt man niemandem seine Rolle so wirklich ab. Dazu kommt, dass Harry Manfredini eine ziemlich unpassende Score geschrieben hat, die immer wieder an Freitag der 13. erinnert, für die er ja auch verantwortlich war. Allerdings wollen diese Elemente hier so gar nicht passen und sind einfach fehl am Platze.
Die recht billige Machart des Films schlägt sich leider auch auf die Effekte nieder. Zwar wurden einige recht harte Effekte eingestreut, diese sind von ihrer Machart aber ziemlich billig und entfalten daher keine Wirkung.
Fazit: Wer hofft hier einen schönen Thriller vorgesetzt zu bekommen, der dürfte enttäuscht sein. Der Film ist zwar noch anschaubar, aber gute Unterhaltung sieht anders aus.