Unter anderen auch von Fred Olen Ray mitproduzierter "Agenten-Thriller" der untersten Schublade und ohne jeden "Thrill". Eine CIA-Agentin wird beauftragt, einen ehemaligen CIA-Killer zu liquidieren. Dieser Mann leitet ein Bootcamp (drei Zelte, 6 Rednecks), in dem er seinen Kriegern das Töten beibringen möchte. Doch es kommt zu Handlungswendungen ...
Das Budget in diesem C-Heuler ist sehr niedrig gewesen, daher bleibt es handlungs- und dialoglastig dafür, dass es kaum etwas zu erzählen gibt. Die Schauspieler sind dabei stets bemüht, ihre einfältigen Dialoge wie menschliche Wesen vorzutragen. Im Handlungsverlauf entstehen einige Logiklöcher und gegen Ende versucht man sich sogar an einem Drama. So weit, so uninteressant, aber was hat das mit dem epischen Cover zu tun? Leider nichts!
Ja, es gibt eine Szene mit nem Helikopter, der sogar explodiert, aber die verpasst man auch, sollte man im entsprechenden Moment blinzeln. Kürzere Autoverfolgungsjagden stammen offensichtlich aus anderen Filmen. Einmal wechselt sogar die Frabe des Autos!? Die Frau auf dem Cover sieht im Film anders aus, trägt Klamotten und schießt lediglich ein bis zweimal mit ner mickrigen Pistole. Aber es gibt eine poplige Sexszene, in der man Silikonbrüste zu sehen bekommt.
Die ersten fünf Minuten lassen zwar auf einen stupiden, aber temporeichen Actiongüllefilm hoffen, doch danach ist die Luft auch schon raus und die Geduld des Zuschauers gefordert. Wer (verständlicher Weise) sagt: Bei dem Cover kann ich unmöglich wiederstehen, der findet mit Savage Justice(1988) ein potentes Substitut ;-)