Alle Kurzkommentare


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Die Briten verstanden schon immer was von ernsten und beklemmenden Seuchen- und Weltuntergangangsthrillern. Wenn der Protagonist in einem Londoner Krankenhaus erwacht und anschließend verdutzt durch die in Chaos und Verwüstung versinkenden Straßen trottet, dann wird klar, dass sich noch die Macher von 28 DAYS LATER von diesen Eindrücken inspirieren ließen. Eigentlich ist die Story mit der Erblindung der Bevölkerung für sich allein genommen so faszinierend, dass da keine trägen Pflanzenmonster mehr hätten drin vorkommen müssen, aber die stoischen Killerblumen haben immerhin etwas Unheimliches an sich. Angeblich war die Europatour des Schreckens in ihrer Urfassung zu kurz und wirkte unvollständig, so dass der Nebenplot mit dem Leuchtturm nachträglich gedreht und eingefügt wurde; Das würde eine gewisse Zerrissenheit des ganzen Films und das notdürftige Happy End erklären. Trotzdem: Ein Klassiker.

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Billig und trashig produziert, aber echt spannend und stellenweise wirklich packend. Ein echter sixty-suspense-SF-Heuler allererster Klasse! Einfachste Rückpro-Aufnahmen, extreme Weitwinkelfotografie, buntes Szenenbild, Standbilder vom Londoner Innenstadtbereichen mit kreuz- und querstehenden Autos mit offenen Türen, Stuntmen in Pflanzenmonsterkostümen, viel offenes Feuer, Maschinenpistolen, Modellbauten, Knallchargen und vieles mehr sorgen für heftigsten Filmspaß! Das Ganze entstand nach einem ebenfalls großartigen Roman von John Wyndham, dem führenden englischen SF-Autoren aus den tiefsten 50er-Jahren (z. B. Village of the damned, u. v. m.). Viele haben von ihm noch 30 Jahre später die Ideen geklaut (Gell, Mr. King?)... Natürlich ist das alles purer Trash, aber die Art von Trash, die richtig Spaß macht. Auch für die kleinen Geldbeutel geeignet, denn den Film gibt's für 2 - 3 Euro auch bei Amazon oder Ebay.

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