Review

Ich als ein großer Fan der Anfangstage des berühmt-berüchtigten
Splatterfilmers Olaf Ittenbach, finde diesen FIlm ganz okay. Ich war
nie der Überzeugung, dass Olafs Stärke in Dialogen und Witz lag, also
habe ich zuerst gedacht, dass mich hier der größte Reinfall erwartet.
So schlimm war es im Endeffekt dann doch nicht, viele witzige EInfälle
und 1-2 gute Splatter und Ekelszenen kommt der Gorehound dann doch zu
Gesicht... Mehr aber nicht. Irgendwie hat dieser Film keine richtige
Zielgruppe. Splatterfans werden nicht zu Genüge bedient, Comedy Fans
werden einigen Splatterszenen nichts abgewinnen können. Für ein
erwachsenes Publikum sind viele Szenen zu plump und niveaulos, für
Kinder ist der Film schlicht und einfach zu derb. Viele Stellen sind
einfach unnötig, zum Beispiel der Eheberater, oder die ständigen
Szenen, in denen sich die 2 Verprügeln. Solche Witzszenarien, wie ein
Baby, das während es von der Mutter gestillt wird hinfällt, erfinden
das Rad nicht neu Herr Ittenbach, insofern braucht man nicht 7 Szenen
in denen das passiert. Zum einmal angucken ist der FIlm unterhaltsam,
beim zweiten und dritten Mal wird er schon etwas nervig, und die Längen
werden länger, ein viertes und fünftes Mal hat es bei mir nicht
gegeben. Schade drum, die Qualität von Olafs Filmen haben sich
antiproportional zu den Budgets verhalten, einzig "Beyond the Limits"
hat mioch überzeugt. Hoffentlich wird der charmante Bayer irgendwann
merken, dass er kein Alfred Hitchcock, sondern ein Splatterregiesseur,
von dem man keine ausgefeilte Geschichte erwartet, ist.

Lieber nochmal Black Past in Endlosschleife anschauen.4/10

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