Review

Better Off Alive

"One Crazy Summer" versucht deutlich die snappy Magie von "Better Off Dead" wiederzubeleben, nicht nur wegen Cusack. Und ich bin überrascht, wie gut er das schafft, ohne eine direkte Fortsetzung zu sein... Erzählt wird fast schon episodisch und teils schön surreal aus dem unvergesslichen und unberechenbaren Sommer eines Highschoolabsolventen und angehenden Karikaturisten, der sich auf einer bunten Insel mit ein paar Buddies (und Demi Moore!) in ungeahnte und bahnbrechende Richtungen bewegt...

Ein chaotischer Comicstrip... mit Herz!

Wie bei seinem Vorgängerfilm im Geiste wird man auch bei "One Crazy Summer" kaum eine allzu bedeutende und kohärente Geschichte finden. Schon, aber sie spielt keine große Rolle. Das kann dann natürlich mit den falschen Erwartungen filmisch etwas abturnen. Oder eben, wie mich, positiv überraschen und richtig gut unterhalten. Manchmal gar nah an sowas wie "Das kleine Arschloch" oder "Werner!", dennoch durch und durch amerikanisch. Vignettenhaft, sprunghaft, irre. Vom Comicbuch kann's überall hingehen - von der RomCom bis ins Kriegsgebiet, von der Sexromp bis zum Film Noir, vom Beachball zum Drama. Ein Hansdampf in allen Gassen. Und das mag ich sehr! Wild, wirr, im Kern weise - denn jeder noch so "leer" wirkende  Sommer hat manchmal mehr Wert und Nachwirkungen und Nostalgie als er zuerst Anschein macht. Für "Police Academy"-Fans gibt's auch einige Schmankerl. Voller kleiner, bizarrer Einfälle. Sich für wenig zu schade. Und selbstredend mit massig Sommervibes. Und die coolen Rocksongs nicht zu vergessen. Einfach ein gutes Teil, viel zu unbekannt!

Fazit: Kreativ, comichaft, komisch, cool. "One Crazy Summer" ist keine Null, ziemlich verrückt und definitiv sommertoll. Eine good ol' good Time und perfekte Auffrischung, Ablenkung, Aufmunterung!

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