Review

Arnolds Tochter (gespielt von Alyssa Milano) wird entführt, da ein ehemaliger Chef einer Bananenrepublik mit der Hilfe des gewaltfreudigen Muskelpakets wieder ins Amt möchte. Eigentlich nur gerecht, da Arnold ihn ja auch aus dem Amt entfernt hatte. Ganz selbstverständlich bringt der Held keine Sympathie für die feigen Entführer ohne Sinn für Demokratie auf und schlachtet sie und deren Helfer ab, wobei sich der Bodycount wirklich sehen lassen kann.
Die Story mit der Entführung eines Kindes als Druckmittel begegnet einem in "Gegen die Zeit" mit Johnny Depp wieder, da läuft die ganze Sache aber mit mehr Hirn und weniger Muskelkraft ab. Arnold beweist uns: Gewalt ist scheinbar doch eine Lösung!

Der Film verläuft geradlinig, ohne Umschweife mit Brachialgewalt als beste Lösung für alle Probleme im Alltag. Ist das negativ? Nein! Wer einen Streifen mit Arnie sehen will, der will doch keine Diskussionen ohne Ende wie in der Politik, sondern einfach nur Taten und Arnold tut hier einiges, um seine Wähler bei der Stange zu halten. Auch den Spruch "I`ll be back!" wird dem Zuschauer nach 19 Minuten Spielzeit geboten.

Eine hysterische Dame, die dem Helden anfangs das Leben schwer macht, sich aber später doch als nützlich erweist fehlt selbstverständlich nicht. Sie schreit, jammert und labert blöde rum, wie es sich für Frauen in den Actionfilmen der 80er gehört. Feministinnen sollten sich also hüten, sich das Ding anzusehen, es sei denn, sie haben Sinn für Humor im Hinblick auf solche Sachen, was wohl nur selten der Fall sein dürfte.

Einige Gesichter sind einem durchaus bekannt (Predator, Twin Peaks, Wer ist hier der Boss). So kann sich Alyssa Milano über ihren Filmvater hier eher freuen als über Tony Danza in der Serie mit der notgeilen Oma.

Fazit: pädagogisch ganz besonders wertvoll :)

Details
Ähnliche Filme