Jeder halbwegs bekannte Actionheld hat mindestens einen Film, in dem er als Ein-Mann-Armee dutzende von Gegnern plättet. Bei Stallone ist das "Rambo", bei Lundgren "Red Scorpion" und Schwarzenegger leistet in "Commando" für eine Hundertschaft "Sterbehilfe".
So eigentlich nichts neues im Actionberreich, wäre Mark L. Lesters Actiongranate nicht so herrlich bescheuert und mit Filmfehlern nur so zugepflastert.
Einige Beispiele:
* Schwarzenegger springt aus ca 50 Metern Höhe von einem Flugzeug in einen Tümpel (!) , krümmt sich nicht ein Härchen(!!). Zu allem Überfluss ist zu erkennen, dass ein schwarzer (!!!) Stuntman mit Glatze (!!!!) diesen Part übernommen hat.
* Schwarzeneggers Uhr besitzt eine Timerfunktion, die den gesamten Film über eingeschaltet ist, aber nur dann im Sekundentakt piept, wenn John Matrix auf die Uhr schaut.
* Im Finale, in dem Schwarzenegger ganze Gegnerhorden wegpustet, ist jeder Zweite mit einem Oberlippenbart "bewaffnet" und auch sonst sehen sich die bestimmt 80 Wachen zum verwechseln ähnlich.
Man könnte noch ewig so weiter schreiben! Man muss diese Trashaction einfach gesehen haben, am besten mit guten Freunden und einem erhöhten Alkoholspiegel, dann sind Tränen vor Lachen vorprogrammiert. Nur schade, dass sich der Film versucht, ernst zu nehmen, was völlig misslingt. Wer auf absolut hinrissige Metzelaction steht, die einen gewissen Trashcharme nicht verbergen kann, ist mit "Phantom Kommando" bestens bedient.