Colonel John Matrix (Arnold Schwarzenegger) ist ehemaliger Chef einer Spezialeinheit und im Ruhestand. Doch sein ehemaliges Team wird ermordet und kurz darauf entführen die Mörder seine Tochter. Matrix soll einen Präsidenten in Südamerika umbringen um seine Tochter zurück zu bekommen, aber natürlich denkt er nicht daran, sondern rechnet stattdessen mit den Kidnappern ab.
Mit "Phantom Kommando" hat Arnold Schwarzengger wieder einen reinrassigen Actionfilm gedreht, bei dem es heißt: Hirn aus und Spaß haben.
Markige Oneliner, Waffen mit unbegrenzter Munition und viele Explosionen zeichnen diesen Film aus, der einfach unterhält. Mehr will dieser Film auch nicht, man sollte weder eine gute Story, noch gute Schauspieler erwarten, denn der Focus liegt hier klar auf der Action.
Die Schauspieler sind zwar nicht gut, gehen aber für den Film allesamt in Ordnung, da es eher auf Stunts und Bewegung als auf ein ausgereiftes Minenspiel ankommt. In der Rolle von Matrix Tochter Jenny ist hier im übrigen Alyssa Milano zu sehen.
Die Action ist dann selbstredend auch perfekt inszeniert: Es fliegen Autos in die Luft, dutzendweise Leute werden erschossen und auch das ein oder andere Gebäude wird komplett dem Erboden gleich gemacht.
Dazu haut Arnie immer wieder coole, aber hohle Sprüche raus, wodurch man oftmals merkt, das sich der Film eigentlich selber nicht ernst nimmt.
Das ganze wird dann auch von einem Score untermalt, der, passend zum Gezeigten, an militärische Klänge mit vielen Trommeln angelegt ist.
Alles in allem ein guter 80er No-Brain-Actioner, der auch heute noch viel Spaß macht.
8/10