Review

Yeah, ein weiterer Beitrag zur 80er-Materialschlacht um den flachsten Actionfilm mit Megastar auf dem Poster.
Dies ist einer von Arnolds schwächeren Beiträgen zum Genre, sogar noch etwas peinlicher als der gute, alte City-Hai.
Schon sein Rollenname, Matrix, weist darauf hin, daß das hier nur menschliche Abziehbilder sind und dementsprechend ist dann auch Rest.
Arnie ist hier mal wieder ein Militär-Ex, der in der lieben Abgeschiedenheit mit seiner lieben Tochter (Alyssa Milano in ihrer Prä-Bitch-Phase) leben möchte, was aber den Bösen nicht gefällt. Also entführen sie das Mädel und wollen auch den Daddy sicherstellen, doch der entkommt, macht seine Verfolger kalt und meuchelt sich gegen Ende in einer schön blöden Ramboparodie durch eine Insel voller Gangster/Terroristen/wasweißich.
Abgesehen mal von der Stallone-Maskerade,die hier zum Vergnügen des Zuschauers abgezogen wird, gibt es noch einige Schmunzler und gängige One-Liner, ansonsten fällt der Film im großangelegten Geballer flach. Die finale Abschlußschlacht ist dabei so monströs lächerlich, daß sie schon als Parodie gedacht sein könnte. Da springen die Stuntman nur so von den Dächern, komplett mit Salto und Schraube und halb erwartet man die Punktrichter mit den Haltungsnoten im Hintergrund. Aber Arnie kämpft sich durch, bis zum Erzbösewicht, der zur besseren Identifizierung immer ein Kettenhemd trägt. Rae-Dawn Chong wird in diesem Kraftakt sinnlos verschleudert, darf aber für etwas Charme sorgen.
Natürlich kann man das mit vielen, vielen Chips und noch viel mehr Bier als Video ertragen, aber daß es da regelrecht Fans gibt, macht mir doch etwas Sorgen. (Und noch mehr, daß sowas mal in den Kinos lief.) 4/10.

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