Review

Michael J. Bassett hat mit Wilderness nach dem recht guten Deathwatch seine zweite Regiearbeit hingelegt, zu der man sagen kann das sie im großen und ganzen Recht gelungen ist.
Zur Story:

Nachdem eine Gruppe Jugendstraftäter einen Mithäftling solange verdreschen und pissacken bis dieser sich selber umbringt, werden diese auf eine einsame Insel verfrachtet welche damals mal ein Militärtrainingsgelände war.
Dort angekommen treffen sie auf eine weitere Jungenstraftätergruppe die jedoch nur aus Mädchen besteht.
Doch sie sind nicht die einzigen auf der Insel,
denn der Tod wartet mit tödlichen Pfeilen, scharfen Zähnen und gewiwften Fallen auf sie.
Man merkt das Regiesseur Bassett in diesem Film mal etwas anderes machen wollte als seinen damaligen Hit Deathwatch.
Denn schon die Lokation ist eine große Gradwendung, wo die meisten passagen deathwatchs düster erschienen spielt der Film in der schönen grünen Natur, besonders die Landschaftsaufnahmen sind hier sehr gut gelungen.
So hat der Film auch nichts mehr mit übernatürlichem zu tun, sondern ist ein purer Slasher in doch ziemlich harter Gangart.

Dementsprechend schauspielern dann natürlich auch die Darsteller, naja wie man es von einem Slasher halt gewönnt ist, einzig Alex Reid ( aus the descent bekannt) kann durchaus überzeugen.
Dafür sind die Morde erstklassisch und ziemlich brutal in szene gesetzt. Hier hervorzuheben ist die Idee mit trainierten Schäferhunden auf die Jungs loszugehen, welche die rohe Gewalt der Natur vermitteln, so wird auch der ein oder andere Körper ob tod oder lebendig mit Haut und haar verschlungen. Hier beiweist bassett ein sehr gutes Geschick mit der Kamera, was der Szene zusätzlich an Spannung verleiht.

Schade ist nur das man sehr schnell weiß wer der Mörder ist.
Im Showdown hätte man sich dann noch etwas mehr mühe geben können, aber für ein Zweitlingswerk ist Wilderness dennoch sehr gut.

Fazit: Aufgrund der Tatsache das man so schnell weiß wer der Killer ist und der teilweise schlechten Darstellerleistung, bekommt der Film leider keine 8 Punkte sondern nur gute 7 Punkte.

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