Review

Unerwartete Härten im Jugendstrafvollzug.

 Dieser britische Genrefilm, der in Rezension in Bezug auf seine Qualität durchaus polarisiert, erzeugt streckenweise große Spannung, womit der Autor dieser blutrünstigen, kleinen Survival-Horror-Geschichte (mit Bezügen zum Terrorkino der 70er) ja nicht alles falsch gemacht hat.

Die Ausgangsituation - ein Rudel unberechenbarer, jugendlicher Straftäter in der Wildnis auf (eher milder) Strafexpedition, bewacht durch nur einen einzigen, wenig Dominanz ausstrahlenden  "Betreuer" - ist allerdings hanebüchen.
Einiges (die Charaktere) ist sehr berechenbar, so manche böse Überraschung bricht aber unvermutet aus dem Dickicht. Und es wird auch gerne mal eine Genreregel verletzt, etwa wenn ein Sympathieträger schon früh in aller Drastik abtritt.

Nirgendwo innovativ, in den Charakterisierungen flach, aber doch grundsolides, gut fotografiertes, auch von den Jungdarstellern sehr annehmbar dargebotenes Spannungskino, mit konsequentem Body Count-Gemetzel, großer Zeigefreudigkeit in Sachen Durcheinanderbringen menschlicher Körper und auch sonstigen Gehässigkeiten, die auf das Genrepublikum abzielen, wie ein Armbrustbolzen aus dem Hinterhalt.

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