Alle Kurzkommentare


7

Eine hastige und gerade am Anfang noch ziemlich holprige Untoten-Invasion - für das Zombiegenre wohl eher unbedeutend, aber vielleicht für das Herkunftsland (Griechenland!) wichtig. In jedem Fall ist EVIL in technischer Hinsicht gar nicht schlecht umgesetzt und steht Low Budget Produktionen in vergleichbarer Größenordnung aus anderen europäischen Ländern oder gar aus Nordamerika in Nichts nach. Nur in dramaturgischer Hinsicht ist noch Luft nach oben. Aber für den allerersten Gyros-Gore: prima! In den Massakerszenen schaltet der Film mindestens 2 Gänge höher und wird beinahe zum Funsplatter, womit man auch nicht unbedingt gerechnet hätte. Auch die Gruppe von Überlebenden ist echt sympathisch und wächst einem sogar ein bisschen ans Herz. Allerdings können die Leute sich für meinen Geschmack etwas zu frei bewegen. Trotzdem: gerne mehr davon!

6

Hier handelt es sich um einen Amateur Zombie aus Griechenland. Nun ist man natürlich sehr skeptisch, denn außer Gyros und Ouzo kennt man ja aus Griechenland nicht viel, schon gar keine Horrorfilme. Dieser ist aber definitiv einer der besseren Independent Zombies. Im Vergleich zu den unsäglichen Olaf Ittenbach Werken wird hier fast schon B-Niveau erreicht. Gut, was die Story angeht muss man gewaltige Abstriche machen, denn die ist völlig ohne Sinn und Verstand, aber die Gore Effekte sind durchaus zu bestaunen und nur deswegen lohnt sich die Scheibe. Fast alles Old school handmade, äußerst derb und davon reichlich. Da haben die beiden FX Spezialisten ganze Arbeit geleistet. Wie der durch die FSK Prüfung kam und schließlich mit "keine Jugendfreigabe" Einzug in die Kaufhäuser hielt ist mir ein Rätsel. Fazit: Wer seine Ansprüche etwas herunterschrauben kann und sich einfach mal eine sinnfreie Schlachtplatte reinziehen möchte liegt bei Evil genau richtig!

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