Review

Kunterbunte Kinderbetreuung


Mehr 80er-Jahre-Stimmung geht wohl nicht - „Adventures In Babysitting“ trifft genau meinen Geschmack und ich liebe es, ihn nach Jahrzehnten (!) nun endlich wiedergesehen zu haben! In der knackigen, enorm unterhaltsamen Mischung aus Ferris Bueller, „Home Alone“ und „Weird Science“ folgen wir einer versetzten Babysitterin, die sich mit ihren unreifen Blagen auf macht, um ihre am Flughafen gestrandete Freundin abzuholen - doch dabei läuft so einiges schief, ein wildes Abenteuer durch die Stadt, die niemals schläft, nimmt ihren Lauf...

Elisabeth Shue ist immer ein Herzpochen wert, nicht umsonst ist sie die Freundin von Marty McFly und dem Karate Kid. Doch auch abseits dieser ewigen Traumfrau ist „Adventures In Babysitting“ eine wahre Freude, unschuldig und rein, vorhersehbar aber porentief liebenswert. Selbst wenn man den pubertierenden Jungen schon verstehen kann, damals wie heute, was er an seiner Aufpasserin so schätzt... Chris Columbus hatte damals einfach ein Händchen für solche kindlichen, aber dennoch auch für Erwachsene spaßigen Abenteuer. Er nimmt die Kids ernst, das Tempo der Hetzjagd ist halsbrecherisch aber nie nervig, die Gastauftritte und Nebenfiguren (ein junger Vincent D'Onofrio als „Thor“!!!) bleiben im Gedächtnis, NYC wird märchenhafte verzerrt und Spannung, Spaß und Liebe zum Detail hieven sich gegenseitig in tolle Höhen. Retro und Nostalgie pur. Coole Kindheit. Irgendwie „Angst-vor-der-Pubertät-Nehmer“. Der könnte ruhig noch bekannter sein, der hat sich gut gehalten. Wo wir wieder bei Frau Shue wären... 

Fazit: die charmanteste Babysitterin aller Zeiten, eine Nacht voller Abenteuer, 80er-Feeling total und einfach eine gute Zeit - diese Pyjamaparty auf Rädern ist einwandfrei! 

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