Ghost Town ist ein Mix aus ein bisschen Horror, Action und Fantasy. Die Mischung wurde gut umgesetzt für damalige Verhältnisse.
Highway Patrol Officer Langley ist in der Wüste auf der Suche nach seiner spurlos verschwunden Freundin. Je tiefer er in die Wüste vordringt, desto mehr spielen sich diverse Unheimliche Dinge ab. Als er dann in eine alte, verlassene und heruntergekommene Westernstadt kommt, scheint er fündig geworden zu sein. Die Bewohner sind allerdings alles andere als lebendig. Sie leiden unter einem Fluch, der nur durch den Tod des größten Desperado der Stadt aufgelöst werden kann: Devlin. Es kommt zum Showdown zwischen Devlin und Langley. Doch wie tötet man jemanden, der schon tot ist?
Dieser B-Movie ist ziemlich Unterhaltsam, anders als es in den ersten 20 min der Fall ist. Die Story ist ein bisschen geradlinig und bietet kaum gute Ideen. Die Kulisse kommt stark rüber und die auch die Klamotten sind gut gestaltet worden.
Der Grusel kann zwar nicht fesseln dafür überzeugen die Actionszenen, welche ziemlich Blutig dargestellt worden. Die Schießerei mit dem Sheriff auf offener Straße ist sehr ästhetisch geworden.
Die Schauspieler bringen das Geschehen relativ gut rüber und auch einige Lustige Szenen sind zu bewundern.
Wie so oft sind manche Szenen (mangels Kameraführung) nicht "Herr der Lage". Man merkt dem schon an, dass der Film kein Megaprojekt gewesen ist. B-Movie Feinde sollten allerdings die Finger hier von lassen.
Fazit: Eine Gute Story mit einer relativ guten Umsetzung. Westernfans sollten auf jeden Fall mal einen Blick wagen, da dieser Streifen aus herkömmlicher Genreware heraus sticht. B-Movie Feinde sollten sich eher nach etwas anderem Umgucken. (7/10)