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Ghost Town aus dem Jahre 1988 ist ein gelungener genre-mix gepaart mit einer starken Atmosphäre. Die Story ist logischerweise nicht all zu komplex erüllt aber ihren Zweck. Der Protagonist- lawman landet auf mysteriösem weg in einer alten Geisterstadt während er auf der Suche nach einer verschwundenen Frau ist. Diese wird dort vom bösen Devlin (halbtoter outlaw) gefangen gehalten. Das ganze wird handwerklich durchaus solide in Szene gesetzt. Den geinigten Fan erwarten saubere shootouts samt Blutnebel, gute Effekte (ein bisschen gore) und ordentliche Masken. Der spagat zwischen Horror und Western gelingt Regisseur Richard Governor (der leider neben diesem machwerk über keine nennenswerten weiteren einträge verfügt) überraschend gut. Das ganze ist noch ein wenig mystisch angehaucht was allerdings nicht so sehr im Vordergrund steht. Hier setzt Governor auf old school action und gute handmade fx. Haupdarsteller Franc Luz als auch die weibliche Hauptfigur verkörpert von der sexy Catherine Hickland liefern eine solide Vorstellung. Auch das setting welches hauptsächlich aus der titelgebenden Geisterstadt angesidelt ist, weiss mit der starken Westernatmosphäre zu gefallen. Der Film hätte auch einer Episode tales from the crypt entspringen können. Für den kleinen (retro) filmhunger zwischendurch oder einen gemütlichen Männer-Filmabend mit ein paar Bieren eine klare Empfehlung:  7/10 

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