Review

Oje, wenn RTL versucht 'nen Slasher zu dreh'n, kann ja nix Gutes dabei rauskommen.

Der Plot: Ein Archäologie-Professor reist mit einigen Studenten zu Forschungszwecken auf eine einsame Nordseeinsel. Ohne die Möglichkeit Kontakt zur Außenwelt herstellen zu können, ist die Gruppe auf sich allein gestellt. Plötzlich verschwinden einige Mitglieder der Gruppe und dann taucht auch die erste Leiche auf. Panik bricht aus, denn eins ist klar: ein Mörder treibt sein Unwesen auf der Insel. Aber ... könnte es sein, dass der Killer in den eigenen Reihen zu finden ist!?

08/15 hoch drei. Ein "Wer ist der Mörder"-Spiel, wie wir es aus Millionen anderen, besseren Filmen bereits kennen.
Der Film bemüht sich, das "10 kleine Negerlein"-Schema möglichst gut umzusetzen, versagt aber, wie man es von einer TV-Produktion erwartet, natürlich auf ganzer Linie.
Beschissene Darsteller, null Spannung, null Action und praktisch kein Finale. Der Film ist gerademal so gnädig dem Zuschauer die Identität des Killers preiszugeben ... bricht dann aber einfach ab und ist AUS! Das Motiv des Mörders bleibt einfach mal im Dunkeln und unerwähnt.

Naja ... wäre ja nicht so schlimm, wenn der Rest passen würde. Tut er aber, wie oben erwähnt, nicht. Alle Morde sind darüber hinaus natürlich völlig harmlos oder finden im Off statt.

Der Film hat allemal Trashwert: Dumpfe Sprüche und Hohl-Birnen-Darsteller werden einem hier nämlich zu Genüge geliefert.

Deutscher Horror ist halt nach wie vor immer noch mehr "Pfui" als "Hui".

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