Versus ist wohl DER Japan-Knaller schlechthin. Es gab ja unglaublich viele Jubelarien für Versus, doch wird er dem wirklich gerecht?
Es soll auf der Welt 666 Tore geben, die zur dunklen Seite führen. Tor Nummer 444 steht im Wald der Wiederauferstehung. Dort treffen zwei geflüchtete Knastbrüder auf eine Gruppe Gängster. Es dauert nicht lange, bis es zum Schusswechsel kommt und auch einige dran glauben müssen. Diese stehen aber diekt wieder als Zombies auf und einer der Knstis kann mit einer jungen Frau, die eine Geisel der Gangster war, fliehen. Im Wald der Wiederauferstehung geht dann richtig rund mit den Gangstern und allerlei Zombies.
Wie soll man Versus genau einstufen- Am besten als einen Kung-Fu-Horror-Gemisch, gewürzt mit eine Prise Splatter. Das Hauptaugenmerk liegt auf den vielen guten Kämpfen, aber immer wieder mischen sich blutige Einschüsse und derbe Splatterszenen in den Film.
Die Schauspieler sind für mich alle total unbekannt, aber machen ihre Sache ganz gut, die Effekte man als sehr gut bezeichnen.
Abstriche muss man meiner Meinung nach in der Länge des Films machen. Hätte man hier 15-30 Minuten gekürzt, hätte man sicherlich auch nicht viel verpasst, da der Film mit 2 Stunden Lauflänge sich manchmal etwas zieht. Aber immer bevor es ganz langweilig wird, dreht der Film auf und liefert Action aller erster Klasse, so dass viele Genreliebhaber hier befriedigt werden sollten.
Fazit: Sehr guter Film, der meiner Meinung nach nicht so super genial ist, aber trotzdem mir sehr gut gefallen hat und ich ihn ohne Probleme empfehlen kann.