Review

Mann, was wird dieser Film von allen gelobt. Ganz nachvollziehen kann ich die große Begeisterungswelle aber nicht.

Den ganzen Film lang rennen ein paar Kung-Fu Rocker/Biker durch einen öden Wald, treffen auf ein paar Zombies, metzeln diese nieder oder verwandeln sich ebenfalls in Untote. Es wird viel geschossen, auf Samurai-Art gesäbelt und manchmal werden auch einfach nur die Fäuste geschwungen. Und es gibt einen fast unbesiegbaren Zombiechef, der allen anderen im Wald in Sachen Kampfeskunst weit überlegen ist.

Allen?
Nein!!! Denn dafür wurde ja ein Superheld in den Film integriert. Durch das Blut einer Frau gestärkt, gelingt es ihm den Bösewicht zu besiegen.

Fazit 1: Handlung 0 Punkte.

Richtiges Asien Flair kommt nie richtig auf. In diesem Punkt kann Versus mit Filmen wie Tiger & Dragon nicht mithalten. Auch besitzt der Film ab und an einige Längen, die durch die eintönige Kulisse a la Blair Witch Project besonders zur Geltung kommen. Atmosphäre kann sich in diesem Szenario auch nicht wirklich entwickeln, am besten gelingt dies noch durch eingestreute Rückblenden, die parallele Ereignisse 500 Jahre zuvor schildern (der Splatter Fan denke hier bitte sofort an Premutos!!!).

Daß sich der Film bei mir doch noch eine ansehnliche Benotung erkämpft, liegt einzig und allein an den stilvollen Kampfeseinlagen a la Matrix und an den vielen gut gemachten Gore Einlagen (zumindest in der ungeschnittenen Fassung).

Fazit 2: Hirnbefreite Martial Arts für Gorehounds.


Alternativen:
Empfehlung für stilvolle Martial Arts: Tiger & Dragon, Blade 2
Empfehlung für splattrigen Horror: Story of Ricky, Premutos, Braindead

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