Review

Bei "Versus" handelt es sich in erster Linie um starken, fernöstlichen Tabak.
Die vielen Kampfszenen schillern nur so auf dem Bildschirm, und Blut sowie Gedärm kommen auch nicht zu knapp.
Allerdings sei zu erwähnen, dass der Film fast ausschließlich in schlechtem, niveaulosem Waldgebiet abgedreht wurde.Dafür fetzt es eben ganz im übertriebenen Sinne.Es fetzt und knallt bis zur Langeweile.
Die Idee, dass in diesem Zauberwald die Toten binnen Sekunden wieder auferstehen, ist ja schon irgendwie eigenartig in diesem scheinbar coolen Martial Arts- und Ballerfilm umgesetzt worden.Solche Filme sind eben schon etwas individueller, und im Vergleich zum Mainstream auch gewöhnungsbedürftiger, beherbergt doch "Versus" nahezu die meisten und bekanntesten Genres,-er versucht dies zumindest-, dabei scheint er eben auch vieles aus älteren und bekannteren Werken für sich einzuheimsen: Action a la Blade II,John Woo oder Matrix, Coolness a la Tarantino, Zombies aus Day of the Dead inkl. einer Mischung aus Samurai-Mythos sowie Fantasy.
Das Leben nach dem Tod, die ewige Zeitreise auf dem Planeten Erde, die Gleichheit des vergangenen und zukünftigen Lebens mit dem aktuellen steht bei "Versus" natürlich ebenfalls im Mittelpunkt.
Im Großen und Ganzen bekam ich mit "Versus" etwas geboten, mit was ich in großem Maße nicht gerechnet hätte, und das ist auf der einen Seite die totale Action und auf der anderen der enorme Härtegrad in punkto Gewalt und Splatter.Enjoy it!Ein Film, der Spaß macht.

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