Ein junges Päarchen ist auf dem Weg in eine Stadt, um dort ein neues Leben zu beginnen. Nur schlecht, dass ihnen am Crystal Lake das Benzin ausgeht und sie alte Bekannte treffen die Jason Vorhees bekriegen. Und nur zu blöd, das auch Michael Meyers noch in der Nähe ist.
Diese kleine Kurzfilm - Fanproduktion ist für solches recht beachtlich inszeniert. Bild ,- Kamera und Schnitttechnisch ist hier nichts zu bemängeln, da läuft alles schier nach Plan A, wenn auch einiges zu dunkel ausgefallen ist und etliche Szenen arg durch die Dunkelheit leiden. Die Story ist nicht der vermeintliche Überflieger, aufgrund einer Amateurfanproduktion auch kein grosses Manko, denn dient dieses Prodkut bloss als kleine Huldigung. Die Darsteller sind zwar absolute Laien ihres Faches und dienen bloss als Mittel zum Zweck, aber zumindest können Kostümierung der beiden Kontrahenten, die Situationsgenaue Musik und auch die inszenierten Kämpfe überzeugen. Natürlich nichts weltbewegendes, denn ähnlich plump sehen wir das auch in anderen Produktionen dieser Art. Falls es Gore gab, in diesem nett gemeinten Amateurprodukt, dann habe ich ihn aufgrund der Dunkelheit nicht gesehen. Und das mag wohl das grösste Manko sein, was diesen Film schlechter wirken lässt, als er vielleicht ist. Man sieht nahezu nichts, was die Morde deutlich uninteressanter macht. Als Fan der Jason und Halloween - Teile, der ich nicht bin, sondern im Gegenteil, ist das ganze dann doch etwas wert. Beachtlich ist für mich allemal, dass man sich als Fan solche Mühe gibt und mit einer kompletten Inszenierung, aufwarten kann, bei der sich einglaufene deutsche Amateurheroes etwas abgucken könnten.
Fazit:
Storyarm, ein wenig Atmosphäre, banale Kämpfe und gute Musik. Nichts weltbewegendes, aber eben auch nicht wirklich schlecht. Eher belanglos.
4,5/10