"Spartacus" erzählt die Geschichte eines Sklavenaufstandes unter der Führung des tollkühnen Gladiators Spartacus, der zuvor ebenfalls Sklave war.
Stanley Kubricks Monumental-Epos von 1960 zählt zu den Perlen der Sandalenfilme.
"Spartacus" ist im Hinblick auf die wahre Geschichte ziemlich genau geworden und nicht übertrieben oder dergleichen: Die Austattung und die Kostüme im Film sind zeitgemäß und daher sehr realitätsnah. Die Kulissen sind auch toll und man merkt, dass der Film zu seiner Zeit viel Geld gekostet haben muss.
Überragend ist "Spartacus" ebenfalls durch seine genialen Schauspieler, allen voran natürlich Kirk Douglas als Spartacus und Jean Simmons als seine Geliebte, aber auch die Nebendarsteller, wie zum Beispiel Tony Curtis (Manche mögens heiß), Peter Ustinov und Woody Strode als farbiger Gladiator, machen ihre Sache perfekt.
Die aufwendige Filmmusik von "Spartacus" mit Wiedererkennungswert wurde von Alex North komponiert, der eigentlich auch die Musik zu Stanley Kubricks späteren Film "2001:Odyssee im Weltraum" schreiben sollte.
Kubrick überlegte es sich aber kurzfristig anders und nutzte für seinen Film schon vorhandene Klassikstücke von ausgewählten Komponisten.
"Spartacus" wurde vom Hauptdarsteller selbst, Kirk Douglas, produziert, Stanley Kubrick führte hier zum letzten Mal nur Regie. Alle späteren Filme produzierte er selbst.
Anthony Mann führte bei "Spartacus" zwar ebenfalls Regie, aber da er bereits nach wenigen Tagen das Handtuch warf, ist Kubricks Arbeit definitiv gewichtiger.
Fazit: "Spartacus" ist einer der besten Filme, die je gedreht wurden! Er kann Action, Dramatik, Romantik und Komik geschickt unter einen Hut bringen und die Darsteller spielen die einzelnen Passagen so gut, dass es ein Vergnügen ist ihnen zuzusehen.
Obwohl der Film über drei Stunden dauert, wird er zu keiner Zeit langweilig, sondern ist durchgehend spannend.
Sehr, sehr sehenswert...!