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Comic-Verfilmung aus dem Jahre 1968. Was für ein Hippie-Trash, unfassbar! Verklemmt-peinliche Anzüglichkeiten noch und nöcher unter dem Motto der "freien Liebe", aber eine süße Jane Fonda als naives Blondchen. Zusammen mit den billigen, künstlichen Kulissen, gegen die "Raumschiff Enterprise" wie modernste Filmkunst wirkt, und einer Story zum Abwinken also das volle Klischee-Brett, das Persiflagen wie "Austin Powers" deutlich inspiriert haben dürfte.
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Für die einen ein Kultfilm voll mit latenter Erotik, leichtherziger Unbekümmertheit und schicker psychedelischer Ästhetik - für die anderen bloß farbenfroher Trash. Auf jeden Fall ein charakteristisches Stück Swinging Sixties, dass seine Herkunft aus dem Jahrzehnt der sexuellen Revolution und des hippen Konsums von bewusstseinserweiternden Substanzen nicht leugnen kann uns es auch gar nicht will. Mit der knackigen Jane Fonda, die alle paar Minuten ihr schräges Outfit wechselt, hat man auch gleich die passende Traumfrau gefunden, die man für sadistische Puppenspiele missbrauchen oder in obskure Sexapparate stecken kann, um damit eher ausgefallene Phantasien zu bedienen, ohne dabei jemals viel nackte Haut zeigen zu müssen. Für mich ist der pseudo-erotische Weltraumkarneval zu plüschig und abgedreht, aber ein zeitgemäßes Remake wäre nett. 4 von 10.