Review

INHALT:
Einen Tag vor Halloween 1977 fahren 2 Teenager-Paare durch die Einöde Texas und sind auf der Suche nach ausgefallenen Sehenswürdigkeiten. Als der Sprit knapp wird finden sie dann auch per Zufall die Tankstelle des Clown Captain Spaulding. Der immer als Clown rumlaufende Tankwart hat nicht nur Benzin und Hühnchen zu bieten, sondern auch ein Obskuritätenmuseum und eine Achterbahnfahrt namens "Murder Ride", die zahlreiche bekannten Mörder der Vereinigten Staaten aufzeigt. Der Mörder Dr.Satan hat es einen der Teenies besonders angetan und er lässt sich daraufhin vom Captain eine Skizze aufzeichnen, wo der Baum zu finden ist,
wo Dr.Satan angeblich gehängt worden ist. Im strömenden Regen machen sich die 4 auf und nehmen eine hübsche abgedrehte Anhalterin mit. Als Ihnen der Reifen auch noch platzt ( natürlich nicht per Zufall ), bietet die Anhalterin Ihnen an sie mit nach Hause zu nehmen um einen Ersatzreifen zu besorgen. Das stellt sich als fataler Fehler raus, denn die Familie des Mädchens ist ein Haufen Psychopathen ,die mit den Vieren ein ganz besonderes krankes Halloweenfest feiern will. Als dann auch noch der verrückte Otis zu der Party erscheint nimmt das Grauen seinen Lauf .......

KRITIK:
Hardrocker Rob Zombies Filmdebüt wurde nach der Aussage den "härtesten Film aller Zeiten" zu drehen wollen, von
vielen Horror-Fans weltweit heiss ersehnt erwartet. Allerdings dauerte es 3 Jahre nach Fertigstellung, und 2 Studiowechseln bis Lion`s Gate sich entschloss den Film um 17 Minuten für ein R-Rating geschnitten rauszubringen. Diese ominöse R-Rating Fassung ist aber noch so krass, brutal und krank, das man kaum erahnen kann, was rausgeschnitten worden sind.Zombies Hommage an "Texas Chainsaw Massacre" beinhaltet derbste Splatter-, Folter- und Tötungsszenen bei denen Personen mit schwachen Mägen Probleme haben dürften ,sich den Film zu Ende anzuschauen. Durch Rückblenden, Überblenden, die im Stil eines Videoclips gehalten sind schuf Zombie eine unheimlich kranke Atmosphäre, die doch zu sehr an "TCM" erinnert.
Beim Ende drehte Rob Zombie allerdings völlig mit seiner Fantasie durch,, und schuf einen Schluss dessen Wendung nicht viele Personen gefallen werden. Hätte es den nicht nur bei der kranken Familie bleiben können ???
Besonders die meisten Familienmitglieder ( Opa, der Tank-
stellenbesitzer, der misstellte Sohn) hat man schon leider 1000malin anderen Filmen gesehen. Was fehlt ist auch eine echte Identifikationsfigur, denn die vier Teenies sind wieder 08/15 - Charaktere, die eh nur als "Stück Fleisch" für die verrückte Familie herhalten werden. Schauspielerisch gefallen besonders Sid Haig als der abgedrehte Clown Captain Spaulding und Alt-Mimin Karen Black als die Mutter der Familie.
Insgesamt gesehen ist "Haus der 1000 Leichen" ein extrem harter, kranker Schizo-Film,mit super Kulissen und gutgemachten Splattereffekten, der aber leider fast die komplette Story bei "Texas Chainsaw Massacre" geklaut hat und bis auf das unpassende Ende nicht wirklich neues zeigt.
6/10

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