Review

Mit Haus der 1000 Leichen feierte Rob Zombie 2003 sein Regiedebüt.

Auf mich wirkt der Film wie eine Homage an das TCM- Franchise, frei interpretiert und audiovisuell vollkommen verspielt. Alles ist grell, bunt und von einer musikclipartigen Ästhetik durchzogen.

Der Film überzeugt mit einer durchgehend skurrilen Bilderflut, sowie seinen grotesken Figuren.

Im Grunde genommen ist es eine große Freakshow mit Einführung ikonischer Charaktere, allen voran Sid Haig als Captain Spaulding, sowie den Rest der Firefly Familie.

An vielen Stellen wird dem Film oft "Style over Substance" vorgeworfen und dem kann ich nur zustimmen. Die Story ist dünn und linear, was dem Spaß allerdings keinen Abbruch tut.

Doch ist es letztendlich auch ein guter Film? Wahrscheinlich nicht, aber ich mag ihn, und das mit jeden mal gucken ein bisschen mehr. Es ist die Spielwiese eines Liebhabers.

6/10

Gerüchten zufolge soll es noch eine 16 Minuten längere Version des Films geben, die jedoch als verschollen gilt.

Lieber Herr Zombie, die Hoffnung stirbt zuletzt...

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