Alle Kurzkommentare


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Basierend auf einer Graphic Novel oder nicht: Als Verfilmung der Geschichte von Jack the Ripper fällt FROM HELL eben auch in den Bereich True Crime und muss sich sehr wohl daran messen lassen, wie sehr die Schilderungen den wahren historischen Geschehnissen entsprechen. Hier zeigt sich schnell, dass sich die Verantwortlichen etliche (teils freche, teils dumme) Freiheiten erlaubt haben, nur um ihre Spannungskurve (?) konstruieren zu können. Sie haben nicht einmal eine Lobotomie oder die Freimaurer realistisch dargestellt. Die breite Masse an Filmguckern mag das nicht weiter stören, doch den informierten Konsumenten fällt es auf und es stört ihn (mich jedenfalls sehr). Der Cameo des Elefantenmenschen war eine nette Überraschung. Ansonsten hatte ich andauernd das Gefühl, dass Johnny Depp nur deshalb hier in einem Kostümfilm einen Serienkiller jagt, weil das im viel besseren SLEEPY HOLLOW so gut ankam.

8

Dieser Film basiert auf dem damals wahrhaftig existierenden „Jack the Ripper“ der zahlreiche Frauen auf dem Gewissen hatte. Aufgrund dieses Mythos erhält dieser Film auch seine Spannung. Leider wird aber zu schnell das ganze Pulver verschossen und der Zuschauer kann eins und eins zusammen zählen und den Täter entlarven. Dies bildet auch die größte Schwachstelle, denn ansonsten ist der Film perfekt besetzt. Wer Filme, die in damaliger Zeit handeln mag, wird auch an diesem Film Gefallen finden. Ebenso kommen alle Grusel- Fans auf ihre Kosten und erst Recht alle Fans des derzeit sehr populären Johnny Depp! Fazit Spannender Thriller der leider zu vorhersehbar ist

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Die Hughes Brothers haben es mit dieser Modernen Neuauflage des "Jack the Ripper"-Mythos geschafft, mich vollkommen in den Bann des Filmes zu ziehen. Die Kulissen, die Story, die Darsteller...es stimmt einfach. Wenn man diesen Film sieht, denkt man wirklich man sei im London des Jahres 1888 gelandet, so perfekt wurden die Kulissen gestaltet. Die Comic-Vorlage konnte ich aber bisher leider noch nicht begutachten. Für eine FSK:16-Freigabe gibt es meiner Meinung nach sogar ein recht ordentliches Maß an blutigen Effekten zu sehen, die in anderen Filmen eine 18er-Freigabe verpasst bekämen. Die Musik weiß auch zu überzeugen und kriegt als Gesamtfazit ein "gut" von mir. Ich kann diesen Film eigentlich jedem empfehlen, der gefallen an düsteren Horror/Thrillern hat.

8

"From Hell" ist zweifellos eine sehr überzeugende - vielleicht DIE überzeugendste - Umsetzungen des bekannten Jack-the-Ripper-Stoffes, der hier allerdings nur noch als Aufhänger für die drogenvernebelte Geschichte fungiert. Sei's drum: Der Film der Hughes-Brothers ist audiovisuell dermaßen stark geworden, dass er den Zuschauer unweigerlich in seinen Bann zieht und ihn in die Atmosphäre eines idealisierten Londons des 19. Jahrhunderts eintauchen lässt. Für Fans des stilisierten Horrorfilms eine Erfüllung, auch aufgrund der unerwarteten Härte. Die tragenden Rollen sind, wen wundert's, exzellent besetzt. Mehr davon, Hollywood!

8

Ein Film mit herrlich dürsterer Atmosphäre und schaurig schönen Bildern, der allerdings recht träge in Gang kommt. Aber einmal in Gang gekommen wirds auch recht spannend, zumal die Darsteller hervorragende Leistungen vollbringen. Allen voran Johnny Depp, der die Rolle des drogensüchtigen Inspektors eindringlich und überzeugend spielt (er scheint solche Rollen zu mögen, siehe Sleepy Hollow). Bei den Morden geht es dann gegen Ende hin auch etwas heftiger zur Sache, es hält sich aber dennoch in Grenzen da der Film mehr auf Spannung als auf Splatter setzt, was im ja gelingt. Und so hart wie manche es beschreiben ist der Film nun auch nicht, die FSK 16 ist eine korrekte und vernünftige Einstufung. Ein spannender und optisch überaus ansprechender Film mit dem Jack the Ripper Thema, bei dem bis auf den recht trägen Anfang alles stimmt. Gute 8 von 10 Punkten.

8

Nach leichten Anlaufproblemen, wird es zum Ende hin immer spannender. Drückende und düstere Atmosphäre zieht sich durch den gesamten Film. Schauspieleriche Höckstleistungen von Johnny Depp und Ian Holm. Fazit:Düster, spannend, gut !!! Sehr überzeugende Jack the Ripper-Darstellung. 08/10

8

Optisch und soundtechnisch brilllanter Thriller mit genial düsterer Atmosphäre und hervorragenden Darstellern. Selten zuvor wurde eine Stadt der Jahrhundertwende (19./20.) so überzeugend und stimmig dargestellt. Leider zieht sich der Film teilweise erheblich in die Länge, Spannung kommt nur passagenweise auf. Glücklicherweise wird dieser Negativpunkt durch die tolle Optik und einige herbe Blutszenen wieder ausgeglichen. Kein Film für Ungeduldige, vielmehr ein feines Stück Thiller-Kino für Cineasten

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