"Ticker" hat ein recht hohes Staraufgebot, leider jedoch umsonst. Weiß der Teufel, was Steven Seagal, Tom Sizemore und Dennis Hopper geritten hat, in diesem Film mitzuspielen. Da wäre zum Einen die Handlung, die nicht nur beinahe sinnlos, sondern auch noch löchrig und somit total langweilig ist. Die Dialoge sind zum Haare ausraufen und die Schauspieler laufen eher unmotivert durchs Bild, leider auch die schon erwähnten Stars.
Wenn man nun glaubt, das macht die Action wieder gut, irrt auch hier. Außer einem passablen Anfang, ein paar Explosionen und einen kleinen Kampf im Showdown (ich hatte schon gar nicht mehr damit gerechnet, Seagal doch noch fighten zu sehen, da er ja die ganze Zeit Bomben entschärft), hat der Streifen diesbezüglich nichts zu bieten. Aber selbst diese eine Kampfszene lässt keinen Spaß mehr aufkommen, da alles recht dunkel gehalten ist und die Schnitte sehr schnell gehalten sind und man somit nicht mehr wirklich viel sieht (wenn man nicht eh schon eingeschlafen ist). Das wundert einen um so mehr, da Albert Pyun für die Regie verantwortlich war und er schon mit "Cyborg" oder "Nemesis" bewiesen hat, dass er zumindest gute Actionszenen einfangen kann. Für eine Story hatte er ja noch nie viel übrig...
Wer eine Schlaftablette braucht kann bei diesem Streifen zugreifen, ansonsten ist er nur den ganz harten Seagalfans zu empfehlen, die wirklich alles von ihm sehen müssen. Für diese noch ein kleiner Tipp: Schaut euch den Anfang an und das Ende, zwischendurch verpasst ihr nichts! Ansonsten: Macht einen großen Bogen um diesen Film!
gerade noch 2 Punkte