Review
von Movienator
Spanien 1965. Eine dämonische Macht überkommt die kleine Stadt Marinbad. Es regiert Lust und Wahnsinn. Als sogar die Toten wieder ihren Gräbern entsteigen, fassen einige Männer den Entschluss einen Damm zu errichten, um die Stadt für immer unter Wasser zu begraben. Aber etwas ist in der Tiefe zurückgeblieben... 40 Jahre später. Debaria, ein am See erbautes Dorf, wird von mysteriösen Todesfällen heimgesucht. Das Böse aus der Tiefe scheint wieder erwacht zu sein.
Der Regisseur Brian Yuzna hat es sich richtig gemütlich in Spanien gemacht und versucht dort für weniger Geld seine Projekte zu realisieren. Viele sagen, wäre er besser in den USA geblieben, dann wären seine Filme kultiger und besser. An der Sache ist vielleicht was dran. Gemeinsam versucht er mit seinem Kollegen Stuart Gordon mit der Produktionsfirma Fantastic Factory, Filme zu verwirklichen von den die beiden immer geträumt hatten und dabei lassen beide der Fantasie freien Lauf, was in den Staaten nicht immer möglich ist. Leider landen sie nicht immer einen Treffer, wie damals in Amerika. Dieser gehört leider auch dazu, was aber nicht heisst das er schlecht ist, nein im Gegenteil, ich finde den Streifen richtig gut und wenn man mehr Geld zur verfügung hätte und vielleicht noch bessere Spezialisten in Sachen Computereffekte (daher auch die niedrige Punktbewertung), hätte man noch alles viel besser machen können. In Sachen Gore/Splatter ist man hier gut bedient, da diese handgemachten Effekte gut gelungen sind und auch sehr brutal erscheinen, wie die Szenen wo der Sektenführer den Opfern den Ober- und Unterkiefer zerreisst, ähnlich wie King Kong dem T-Rex im neuen King Kong Film. Krass, vorallem da eines der Opfer ein Kind ist. Bei den Computereffekten sind die Unterwasseraufnahmen mit der Unterwasserstadt schlecht gelungen, und wenn die Taucher zu sehen sind, nervt es noch mehr, da es wirklich billig erscheint, was zum Gesamtbild des Films nicht passt. Irgendwie lässt sich der Stil eines "Meisters" wie Brian Yuzna vermissen.
Fazit :
Solide inszenierter Horrorfilm mit einigen derben Gore-Szenen. Wer gefallen an dem Film Dagon (gleiche Produktionsfirma) hatte, ist auch hier gut bedient.