Alle Kurzkommentare


6

Stille Wasser sind bekanntlich tief, doch diesem Film, bei dem Wasser ein ständiges Motiv ist, fehlt es an Tiefe. Brian Yuzna dreht ja gerne mal kostengünstig in Spanien und anfangs ist BENEATH STILL WATERS auch noch ein ganz passabler Gruselfilm. Mit der Zeit merkt man dann aber, wie sehr der sich zieht und dass der Plot längst nicht ausgereift und fast überladen ist. Eine schaurige Unterwasserstadt, Killerschleim, Zombie-ähnliche Gestalten und ein Tallman-artiger Schurke, ein böser Kult und eine Art Einstieg zur Hölle, das ist etwas zu viel des Guten. Es steckt auch höchstens noch ein Hauch von Lovecraft in dieser Yuzna-Arbeit. Mit seinen vielen Figuren und Schicksalen erinnert BSW fast mehr an eine dieser langen Stephen King Romanverfilmungen fürs TV. Der Zuschauer wird mit gelegentlichen kruden Gore-Momenten bei Laune gehalten, die sich im chaotischen Finale natürlich noch steigern.

2

Früher war alles besser….Ich Falle Brian Yuzna trifft das sicher zu.Lieblos zusammen gewürfelter Mix aus Sekten, Surreal und Splatter Elementen, die alle irgendwie nicht zusammen passen und der zu alledem noch mit billigsten Computeranimationen versehen wurde.Mann kann nur hoffen, das der Regisseur, der mal ein richtiger Geheimtipp in der Horror-Fan-Szene war, sich wieder auf seine Roots besinnt.Mehr habe ich zu dieser Gurke nicht zu schreiben.02/10 Punkte

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