Die Wissenschaftlerin Whoopi Goldberg landet bei einem missglückten Experiment im 6. Jahrhundert, wo sie anfangs als Hexe getötet werden soll, dann aber durch einen Trick in der Tafelrunde aufgenommen wird und beginnt, das Mittelalter zu modernisieren.
Die Story ist vorhersehbar und damit langweilig. Darüber hinaus gibt es nicht eine geschickte Wendung und bei jedem der Charaktere bedient man sich einfach bei den ältesten und billigsten Klischees. Selbst für einen Disney-Film ist die Story viel zu flach und lächerlich.
Der Anfang ist bereits lachhaft. Goldberg landet im Mittelalter und nach ein paar wirklich dämlichen Flachwitzen wird sie auch schon zum Tode verurteilt. DassGoldberg vermutlich nicht schon nach 5 Minuten ins Gras beißen muss, kann sich der spitzfindige Zuschauer aber bereits denken, wobei dem Grauen auf diese Weise schnell ein Ende hätte bereitet werden können. Der Mittelteil ist enorm dämlich. Flacher können Gags und Handlung nun wirklich nicht mehr sein. Der Unterhaltungswert sinkt gen null. Wenn es kein Disney-Familienfilm wäre, könnte man am Ende wenigstens noch einmal Spannung aufbauen, als Goldberg und dem König der Tod droht, doch auch hier ist klar, dass beide überleben. Was also bleibt ist ein durch und durch langweiliger und humorloser Schund.
Bei einem Fernsehfilm mit geringem Budget kann man eigentlich keine gute Kulisse oder Filmmusik erwarten, doch was dieser Film liefert ist eine Frechheit. Die Filmmusik, die aus Goldbergs Ghettoblaster ertönt, den sie einfach mal so dabei hat, ist für einen, im Ansatz monumentalen Film zu modern. Die Kulisse ist ebenfalls schlecht, wenn es kein Disney-Film wäre, könnte man sogar meinen, dass es Absicht ist, um den Trash-Faktor zu steigern. So kann natürlich keine Atmosphäre aufgebaut werden.
Whoopi Goldberg ist dermaßen schlecht, dass man meinen könnte, es wäre ihre Absicht, sich lächerlich zu machen. Seit Ghost -Nachricht von Sam geht ihre Karriere den Bach runter und dieses Werk ist sicherlich ein großer Schritt in die falsche Richtung, nicht mal als Seriendarstellerin hatte sie Erfolg.
So, jetzt mal noch ein Versuch, dem Film etwas Positives abzugewinnen: Da wäre der ungewollte Trash-Faktor, allerdings kann ich mich nicht für den "Schundfilm" begeistern, zum zweiten wäre da die Familientauglichkeit, die aber durch zu hohe Naivität beinahe gänzlich verloren geht und, dass wohl beste am Film, seine Länge von gerade einmal 85 Minuten, bis das Grauen endlich vorbei ist.
Zusammenfassend ist "Ein Ritter in Camelot" eine wirklich überflüssige Komödie mit einer flachen und vorhersehbaren Handlung, einer lächerlichen und unlustigen Whoopi Goldberg und einem geringen Budget, dass man dem Film bei jeder Szene ansieht.