Review

Im Einheitsbrei der üblichen Teenieslasher kann sich auch dieses Machwerk nicht positiv hervorheben und verschwindet aufgrund mangelnder Ideen und schlechter Dramaturgie im selbigen recht weit unten auf dem Bodensatz.

Molly hat vor fünf Jahren das Umherstreunen eines Killers überlebt und studiert jetzt mit ein paar anderen Hohlköppen Kriminologie.Doch schon bald werden die ersten Studenten dran glauben müssen,da sich ein Irrer unter das studierende Fußvolk gemischt hat.

In diesem Streifen regnet und gewittert es mehr als hierzulande im Zeitraum von zwei Jahren und auch die so genannten Darsteller verkörpern alle erdenklichen Klischeecharaktere,die einem in diesem Genre nur so um die Ohren gehauen werden können.
Am übelsten ist dabei aber A.J.Cook,die als Molly im Rattenlook und rebellischer Zickentour dermaßen nervt,dass man sie sich als erstes Opfer herbeisehnt – stattdessen trifft dieses Schicksal eine attraktiv gekleidete Truse bei einer Marilyn-Manson-Tanzfeier,die durch die Decke eines Abrisshauses geschnetzelt wird,was aber so harmlos inszeniert wurde wie die übrigen Morde – unspektakulär und recht blutarm.

Zwar kommt beim Einsatz des Killers ein wenig Tempo und Spannung auf,aber die dazwischen liegenden Diskussionen über Motive und dem möglichen Profil des Täters entziehen dem Slasher jeglichen Unterhaltungswert.
Dazwischen tummelt sich ein unmotivierter und schlecht synchronisierter Jürgen Prochnov,der genauso unbeholfen agiert,wie die üblichen Laiendarsteller,von denen allenfalls 2,3 Girlies optisch gut zur Geltung kommen.

Der Film bietet also insgesamt nichts,was wir nicht Jahrzehnte zuvor schon in anderen Slashern teilweise wesentlich unterhaltsamer vorgesetzt bekamen.
3 von 10 Punkten

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