Ein weiterer indizierter Actionklassiker aus den heiß geliebten 80er Jahren: Predator bietet ungewöhnliche Survivalkost im Dschungel – Arnold Schwarzenegger muß sich mit einem Jäger aus dem Weltall messen, welches von Erfolgsregisseur John McTiernan („Stirb Langsam“) auf ihn und seinen harten Marines – Trupp gehetzt wird.
Major Dutch Schaefer (Arnold Schwarzenegger) erhält den Auftrag, im Dschungel von Südamerika ein Nest von Rebellen auszuheben, die ein paar Geiseln aus Amerika in ihrer Gewalt haben. Er und seine Männer (ein wahrhaft knallharter Haufen) werden dabei von seinem alten Freund, dem zwielichtigen CIA-Mann Dillon (Carl „Action Jackson“ Weathers) begleitet. Schon kurz nach dem Abwurf finden sie gehäutete Leichen und seltsame Fußspuren, woraus sie schließen, das sie es nicht mit einfachen Waldschraten zu tun haben. Sie entdecken das Lager der Rebellen, doch die Geiseln sind bereits tot – kurzerhand machen sie das Camp ohne Verluste dem Erdboden gleich. Doch in den Wäldern lauert eine weitaus größere Gefahr – der Predator, ein humanoides Reptil-Alien mit futuristischer Cyber-Ausrüstung und exzellenten Tarnfähigkeiten, hat die Jagd auf sie eröffnet. Nach und nach wird die Truppe dezimiert, bis nur noch einer übrig bleibt, um die Herausforderung anzunehmen. Doch dazu müssen die Fähigkeiten des Predator überlistet werden...
Actionfans kommen an diesem Machwerk allererster Güte nie und nimmer vorbei. Dem Zuschauer wird Nonstop-Geballer geboten bis der Lauf sich krümmt, harte Elitesoldaten, die nichts erschüttern kann, mitunter derbe Splattereffekte und ein raffinierter Spannungsaufbau nach dem 10 Kleine Negerlein – Prinzip (Danke an den Mann mit dem Plan für diese Bezeichnung!). die Präsentation des tückischen Jägers aus dem All lässt relativ lange auf sich warten, was den Nervenkitzel in ungeahnte Höhen treibt. Die Dialoge bewegen sich auf handelsüblichem Actionniveau und auch die ein oder andere ironische Anspielung bleibt nicht aus. Zudem kommt dem Film zugute, dass er nicht unbedingt auf Arnie, sondern mehr auf seinen mächtigsten Feind zugeschnitten ist – einen Trophäenjäger von einem anderen Stern – so sind wir Aliens mit Sicherheit noch nicht begegnet! Der Sound garantiert mulmige Momente und rundet die undurchdringliche Atmosphäre des Dschungel-Dickichts perfekt ab. Auch die Schauspieler scheinen allesamt die Rolle ihres Lebens zu spielen, man hat den Eindruck, diese kämen wirklich aus einem Elitecamp für US-Marines...
Ein atemberaubender, knallharter Klassiker erster Güte mit doppeltem Boden. Nichts für Zartbesaitete, alle anderen erfreuen sich an einem fulminantem, rasanten und düsteren Horrorreißer der 80er. Top!