Review

Major Dutch Schaefer (Arnold Schwarzenegger) und sein Team werden beauftragt einige Geiseln zu befreien, die im tiefsten Jungle Südamerikas festgehalten werden. Auf den langen Weg durch den Jungle stoßen sie auf drei Männer, die bis zur Unkenntlichkeit geschlachtet worden sind. Später erreichen sie das Camp der Rebellen und metzeln mit ihren Maschinengewehren alles was ihnen vor die Flinte kommt. Nach dem Massaker findet Dutch heraus, dass die Rettungsmission überhaupt keine Rettungsmission war und nur ein Scheingrund war um Dutch für die Mission zu gewinnen. Er stellt daraufhin George Dillon (Carl Weathers) zur Rede und bekommt nur eine unbefriedigende Antwort.

Verärgert über Dillon beschließt Dutch mit seinen Männern so schnell wie möglich zu verschwinden. So schnell wie möglich ist gut. Aber unerwartet macht Jemand bzw. Etwas den Männern, einen Strich durch die Rechnung. Etwas ist hinter ihnen her und lyncht die Männer Einer nach dem Anderen. Keiner kann sich einen Reim drauf machen was passiert ist, bis auf die Rebellin Anna (Elpidia Carillo), die Dillon als Gefangene mitgenommen hat. Doch die Geschichte, die sie den restlichen Überlebend auftischt, will keinem so richtig einleuchten. Sie behauptet felsenfest, dass sie gesehen hat, dass der Jungle lebendig wurde und sich Hawkins (Shane Black) geholt hat. Eine Information mit der die Männer nichts anfangen können.

Doch es stellt sich raus, dass Anna die Wahrheit sagt. Ein brutales, außerirdisches Wesen, was die meiste Zeit unsichtbar ist, macht Jagd auf die Männer. Nur hin und wieder sieht man einige Umrisse, und da wirkt es, als würde tatsächlich der Jungle lebendig werden. Bald begreift das ganze Einsatzkommando, dass es sich um ein Wesen nicht von dieser Welt handelt. Vergeblich versuchen sie ihm daher eine Falle zu stellen. Während die Männer im Jungle ratlos um ihr Leben kämpfen, hat der außerirdische Killer sichtlich seinen Spass. Wichtig für ihn ist, dass es keine hilflose Menschen sind. Es müssen Leute sein, die kämpfen können. Das erhöht den Spass des Predators und bald zählt er die Toten, die für ihn, im wahrsten Sinne des Wortes, seine Trophäen sind.

Der Predator hat ganze Arbeit geleistet, denn den Großteil der Männer hat er schonungslos gekillt. Dutch bringt Anna in Sicherheit und beschließt zu bleiben, um den Predator endgültig zu töten.

Kritik:
Der Film teilt sich für mich in drei Sequenzen auf. Die erste Sequenz verläuft in einem typischen eher uninteressanten Action-Kriegsfilm Schema. Man bekommt die herkömmlichen Sätze um die Ohren gehauen und die Figuren wirken für mich etwas aufgesetzt tough. Es wird viel geballert, geschossen und die Handlung plätschert so vor sich hin. Ich bin ganz ehrlich und muss zugeben, dass ich die meiste Zeit nur mit einem Auge und einem Ohr geachtet habe was vor sich geht, weil es mich nicht besonders interessiert hat.

Die zweite Sequenz ist deutlich interessanter. Denn ab da ist der Film nicht mehr ein bloßer Action Baller Film, sondern es wird eine hervorragende Portion Mystery beigefügt. Natürlich ist Predator kein Mystery Film. Aber schon die Tatsache, dass ein Alien Jagd auf die toughen Guys macht, ist bemerkenswert. Und ab da merkt man, dass die Idee den Film im Jungle stattfinden zu lassen, sehr einfallsreich ist. Im Jungle hat man das Gefühl, dass diese Jungs wirklich ausgeliefert sind. Die Hitze, die ganze drückende Atmosphäre, gepaart mit dem Ungewissen und der Angst, spitzt sich immer mehr zu.

Die beste und letzte Sequenz ist die, wo Dutch’s Teamkameraden vom Predator ausgelöscht worden sind. Es wird zu einer Jagd der Superlative, als Dutch sich entschließt sich den Predator zu stellen und ihn mit eigenen Waffen zu schlagen. Das heißt er versucht ihn durch kleine Tricks zu überlisten und manipulieren.

Fazit:
Bis auf das eher unbedeutende erste Drittel des Films, wird hier unterhaltsames und innovatives Action Kino geboten. Die Figur des Alien wird zum Glück nicht ausgeschlachtet und man erfährt z.B. nicht woher es kommt. Die Herkunft des Aliens ist im Film gänzlich unwichtig. Als kleines Beispiel: Als Dutch den Predator zum ersten Mal sieht, ist er zwar erstaunt hat aber nur folgendes zu sagen „You're one ugly motherfucker“ („Du bist so abgrundtief hässlich“)

Details
Ähnliche Filme