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Ein echt merkwürdiger Film, der damals sicherlich einige Tabus gebrochen hat und auch heute noch unangenehm anzuschauen ist, weil er einen Jungen, der erst unmittelbar vor der Pubertät steht, völlig selbstverständlich als abartig veranlagten Spanner und potentiellen Gewalt-/Sexualverbrecher darstellt. Quasi PEEPING TOM trifft auf MIKEY. Das ist mal gewagt, jedoch noch nicht abendfüllend. Das bisschen Gore wird zur Nebensache. Während in der Romanvorlage angeblich alle übernatürlichen Elemente (Menschen fressende Trolle in einer Grube im Wald, ein sprechender böser Teddybär) nur im Kopf des kranken Bengels existieren, lässt die Verfilmung sie Teil der Realität werden und andere Akteure auf sie reagieren, wie es heißt aus Gründen der Abschwächung durch mehr Phantasterei. Aber dadurch wird der Streifen nur noch bizarrer - und zerfahrener.

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