Review

Tibor Takacs präsentiert mit "Sabotage" einen der besten B-Actionfilme überhaupt.
Nach einem fehlgeschlagenen Befreiungsversuch amerikanischer Geiseln im ehemaligen Jugoslavien durch den CIA, verdingt sich Michael Bishop (Mark Dacascos) als Personenschützer. Als es zu einem blutigen Attentat mit mehreren Toten kommt, heftet er sich an die Versen von Profikiller Tony Todd, tatkräftig unterstützt durch Matrix-Star Carrie-Anne Moss.
"Sabotage" beigeistert den Actionfan bereits mit dem toll inszenierten, einleitenden Befreiungsversuch. Stimmungsvolle Schleichaction, blutige Zeitlupeneinschüsse - ein Auftakt nach Maß, der in weiteren hochklassigen Actionszenen wie dem toll gefilmten Flughafenattentat, der Erstürmung eines Verbrecherunterschlupfes durch eine Spezialeinheit und dem finalen Duell seine hoch unterhaltsame Fortsetzung findet. Zwar ist der Bodycount nicht außergewöhnlich hoch, die Qualität des Gezeigten ist jedoch über jeden Zweifel erhaben.
So folgt man denn auch gern der konventionell zusammengeschusterten Story, die keine echten Überraschungen parat hat. Langweilig wird es dennoch nicht, was der Film seinen vielen Stärken wie der schicken optischen Umsetzung, den stimmunsgvollen Kulissen und den guten Darstellerleistungen verdankt. Neben Dacascos macht Carrie-Anne Moss als Ermittlerin eine gute Figur und sieht vor allem gut aus. Tony Todd als Bösewicht ist ebenfalls eine angemessene Wahl, wenn gleich ich den Schauspieler persönlich nicht sonderlich mag.

"Sabotage" sei jedem Fan hochklassiger Action wärmstens empfohlen. Tadellos umgesetzt sieht man da gern über die wenig einfallsreiche Story hinweg. Einzig schade, daß es noch keine deutsche DVD gibt!

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