Review

Alien“ gibt mir immer irgendwie zu denken. Ganz einfach aus dem Grund, weil der Film und ich dasselbe Entstehungsjahr haben, der Film jedoch immer wieder auf´s neue Frisch und Neu wirkt – selbst nach mehrmaligen betrachten. Er ist und bleibt in seiner Art einfach so gut wie unerreicht. Die perfekte Mischung aus Sciene Fiction mit einer kleinen Prise Horror, was natürlich nicht zuletzt auf H.R. Giger´s sensationell ekliger Figur beruht.

Auf die Story muss ich an dieser Stelle wohl nicht näher eingehen. Sie ist jedoch, auch aufgrund der vielen ruhigen Elemente, sehr gut und vor allem spannend. An der einen oder anderen Stelle zieht sie sich jedoch, zumindest für meinen Geschmack, ein klein wenig in die Länge. Mag aber wohl auch drauf beruhen dass dies wohl einer der ersten Filme gewesen sein mag den ich zu Gesicht bekommen habe. Spannend erzählt ist er allemal und inszeniert sowieso hervorragend. Bis zuletzt wird der Betrachter auf die Folter gespannt wie nun ein Alien in der Großansicht wohl aussehen mag – verraten bzw. gezeigt wird dies jedoch bis dato noch nicht in seiner ganzen Pracht. Bis dahin sollten noch mal ein paar Jährchen bis zur Fortsetzung ins Land ziehen.
Die Stille und Einsamkeit auf dem Raumfrachter Nostromo wirkt schon fast beklemmend und bis der erste das zeitliche segnet bzw. man ein „richtiges“ Alien zu Gesicht bekommt vergehen schon  mal gut und gerne 60 Minuten, was dem Film aber in keinster Weise negativ anzurechnen ist. Statt dessen wird die Geschichte sehr gut und auch detailliert erzählt. Es ist ganz einfach ein ekliges Stück Kinolegende was sich da dem Betrachter zeigt. Aber dass auch ein Androide bzw. Roboter (Ash) mindestens genauso schleimig sein kann wird auch nachdrücklich unter Beweis gestellt.

Die Darsteller – Riege überzeugt im großen und ganzen auch. Die Crew setzt sich hervorragend aus den richtig gewählten Charakteren zusammen. Eine zu Beginn noch ein klein wenig verhaltene Ripley (Sigourney Weaver), die zwei meckernden Mechaniker Brett und Kane (Harry Dean Stanton und John Hurt) sowie der Roboter Ash (Ian Holm) und die leicht hysterisch wirkende Lambert (Veronica Cartwright). Sowie natürlich ein nicht auf den ersten Blick zu erkennender Tom Skerrit als Captain Dallas. Für Sigourney Weaver sind die insg. Vier Teile von Alien sowieso zur Rolle des Lebens geworden – dies auch zurecht.

Im großen und ganzen ist „Alien“ natürlich ein Stück Kinogeschichte. Als einer der ersten Filme vereint er das Sciene Fiction und Horror – Genre in einem perfekten und spannenden Mix. Geschmückt wird das ganze natürlich durch die hervorragend gestalteten und für mich bis heute unerreichten Aliens und die guten Darsteller. Definitiv ein Film zum immer wieder ansehen, auch wenn einem dabei wohl so manch eine Szene zu langatmig vorkommen mag.

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