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Inhalt:

Eine Gruppe von Kindern übernachtet im Haus von einem von Ihnen während die Eltern in einem der Zimmer eine kleine Prarty feiern. Um sich die Zeit zu vertreiben spielen die Kinder Telefonstreiche doch einer der Angerufenen ist ein Psychopath der kurze Zeit später in das Haus eindringt und die Eltern mit einer Axt brutal niedermetzelt. Die Untersuchung in dem Fall übernimmt Det. John Criton (Rutger Hauer). Doch der Täter kann nicht gefasst werden und die Kinder werden von Pflegefamilien adoptiert.

10 Jahre später:
Marcus (Brian Hooks) ist eines der Kinder von damals und hat als Teenager das Spiel 75 erfunden. Hierbei muss man eine vollkommen fremde Person anrufen und 75 Sekunden in der Leitung halten und dafür sorgen dass der Angerufene nicht merkt das es sich um einen Scherz handelt. Wird vor Ablauf der 75 Sekunden aufgelegt oder die angerufene Person lacht hat der Anrufer verloren. Besonders wichtig ist es eine bestimmte Taste vor dem Anruf zu drücken damit der Angerufene den Telefonstreich nicht zurückverfolgen kann.
Einer von Marcus Freunden, Brandon (Jonathan Chase), veranstaltet schließlich in dem abgelegenen, luxuriösen Anwesens seines Vaters eine Party. Marcus, Brandon und ihre Freunde erreichen nach einer längeren Autofahrt schließlich die Villa wo die Party schon in vollem Gange ist. Am Abend wird beschlossen 75 zu spielen.
Das Ganze wird zu einem großen Spaß (auf Kosten der Angerufenen) doch beim letzten Angerufenen handelt es sich um einen Psychopathen der (offenbar) gerade eine Frau umbringt. Zuerst sind Marcus und der Rest der Partytruppe verstört doch s setzt sich schließlich die Meinung durch, dass es sich bei dem letzten Angerufenen um einen der üblichen "harmlosen" Perversen handelt. Die Party wird fortgesetzt. Nach und nach verlassen die meisten Kids die Party bis sich nur noch eine kleine Gruppe, darunter Marcus und seine Freunde, im Gebäude aufhält.
Was keiner aus der Gruppe ahnt: Im Heimatort von Marcus wurde der Schulbusfahrer Chuck (Josh Hammond) brutal ermordet. Det. Criton nimmt, von seiner Kollegin Anne Hastings (Gwendoline Yeo) unterstützt, sich des Falles an. Denn es gibt Parallelen zu dem Massaker vor 10 Jahren und tatsächlich stellt sich heraus das Chuck eines der Kinder von damals war und unter einem anderen Namen in einer Adoptivfamilie aufwuchs. Die Polizisten finden heraus das jemand die nun erwachsenen Kinder von damals der Reihe nach ermordet.
Im Anwesen von Brandons Vater taucht dann auch ein mit einer Axt bewaffneter und maskierter Unbekannter auf der sofort beginnt die Anzahl der verbliebenen Partygäste blutig zu dezimieren... .


Meinung:
Seventy Five kann ich allen Fans des Slasherfilms bedenkenlos empfehlen. Hier kommt keine Langweile auf, es stimmt einfach alles:
die Schauspieler, die Drehorte, die Atmosphäre, die Figur des Killers und (natürlich) die blutigen Mordszenen. Natürlich gibt es hier auch die althergebrachten Figuren (Kiffer, gruseliger Tankstellenbesitzer etc.) und Klischees was aber kaum ins Gewicht fällt da Seventy Five von der ersten bis zur letzten Minute überzeugt. Leider kommt Rutger Hauer als Polizist mehr oder weniger nur in einer Nebenrolle vor.
Für meine Rezension nutzte ich The Ultimate Horror Box die neben Seventy Five noch die Flime Hack (Slasher), Dark Place (Psychohorror) und Simon Says (Slasher) enthält. Die dt. Synchonisation ist bei Sevety Five sehr gut (die DVD enthält hier keine englische Tonspur).

Fazit: Seventy Five kann man sich ohne Bedenken ausleihen und beim nächsten Heimkinoabend zu Gemüte führen. Slasherfilmfans kommen hier auf alle Fälle auf ihre Kosten. (10/10)

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