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6

Akzeptabler Telefonterror-Slasher. Der Auftakt mit den Kindern und dem Massaker an deren Eltern ist richtig stark. In dem Moment, wo sich die Kids jedoch zu ätzenden Teenagern entwickelt haben, droht der Film zunächst beinahe auseinanderzufallen. Zumindest hat man nicht den Fehler begangen, die gleiche Clique 10 Jahre später noch immer vollzählig miteinander befreundet sein zu lassen, denn das wäre allzu unglaubwürdig gewesen. Mehr als abenteuerlich geht es trotzdem zu, denn der Killer scheint nahezu allmächtig zu sein (gesteigerte Körperkraft, er kennt jede Person in der Leitung, hinterlässt beim ersten Blutbad keine Spuren, etc.) und das fintenreiche Ende hat es auch wieder mal in sich. Wenn der brutale Axtschwinger auf der Party loslegt, fängt der Streifen sich wenigstens wieder und nimmt ordentlich an Fahrt auf, ja bleibt bis zum Schluss halbwegs spannend. Dennoch kann er sich kein einziges gängiges Klischee verkneifen.

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