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Ein Nieser zur falschen Zeit, und schon ist es wieder passiert. Die Space-Babes Xena, Luna und Sola fabrizieren die zweite Crash-Landung auf der Erde, diesmal auf einer tropischen Insel. Allerdings scheinen sie auch noch durch ein Zeitloch gefallen zu sein, denn auf dem Eiland leben Amazonen, Höhlenmenschen, Saurier und ein verrückter Herrscher...

Darauf hat die Welt anno 1996 bestimmt gewartet: Ein Sequel zu Beach Babes from Beyond (1993). Da kannte der Jubel wohl keine Grenzen. Doch Schluß mit dem Sarkasmus. Beach Babes 2: Cave Girl Island entstand erneut unter der Regie von Vielfilmer David DeCoteau, dem das Kunststück gelang, den Vorgänger noch weit zu unterbieten. Man muß schon ein hartgesottener Fan von diesen sogenannten "Beach Movies" sein, um diesem Langweiler hier etwas abgewinnen zu können. Die Story dümpelt im Schildkrötentempo dahin, der aufgesetzte Witz ist erschreckend unlustig, den Hauch von Erotik in den Slow-Motion-Soft-Sex-Szenen muß man mit der Lupe suchen (wer ihn findet, darf ihn gerne behalten), und die via Stop-Motion animierten Saurier - eh nur ein paar Sekunden im Bild - sind erbärmlich schlecht getrickst. Vom Vorgängerfilm kehrt nur Sarah Bellomo (aka Roxanne Blaze) als Xena zurück; Luna und Sola wurden hingegen neu besetzt. Die drei Babes sind ja ganz ansehnlich (easy on the eye, wie es im Englischen so schön heißt) und sie geizen auch nicht mit nackter Haut, aber selbst sie haben gegen die gähnende Langatmigkeit, die hier regiert, keine Chance. Ein netter Twist lockert das öde Geschehen etwas auf, und die dämlichen Dialoge machen das Ganze immerhin ein klein wenig erträglicher. Der Rest: Bruchlandung. Tanzen. Sex. Saurier. Tanzen. Sex. Sex. Tanzen. Sex. Sex. Gefangen. Tanzen. Befreiung. Ka-Boom. Sex. Abflug. Tanzen. Und aus.

Fazit: Sinnbefreite, leidenschaftslose Fleischbeschau mit lahmem Witz und Zeitlupensex. Leider nicht geil, sondern leider nur langweilig.

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