Der Film wurde im Rahmen des Fantasy Filmfestes in Frankfurt gesehen.
Inhalt:
Ein Moutainbiketrip eines Paares wird aufgrund des plötzlichen Auftauchens eine kürzlichen one-night-stands zum Stalker Albtraum.
Bewertung:
Der vom deutschen Regisseur Robert Kraus teils auch in Bayern gedrehte Film ist absolut sehenswert. Er fängt ruhig an und plätschert sogar etwas experimentell und innovativ photografiert dahin als es darum geht die Beziehungsgeschichte der beiden Protagonisten darzustellen. Sobald aber in den Bergen die Fronten aufeinandertreffen wird es zu einem unerwartet saublutigen Rennen um Leben und Tod.
Das Grauen wird immer weiter erhöht und bald verkleinert sich die Zahl der Protagonisten auf 2, mehr soll hier nicht verraten werden. Der Verfolgte begeht dabei anfangs leider wiederholt Fehler die es doch dem Verfolger allzu einfach machen und bestimmte Einstellungen werden etwas überstrapaziert. Das sind aber nur kleine Kritiken auf hohem Niveau.
Im letzten Drittel nimmt der Film aber nochmal an Fahrt auf und wird ungemein blutig. Man kann sagen, dass nach dem Einsatz von Kettensägen und Co. auch Gorehounds auf Ihre Kosten kommen. Am Ende kommt es sogar noch zu sehr sadistischem Verhalten des Stalkers und einem furiosen blutgeilen FInale.
Von den kleinen Anfangsschwächen mal abgesehen wird hier ein sich immer mehr steigernder Horror-Thriller geboten der sehr gute schauspielerische Leistungen beinhaltet. Absolut sehenswert und damit ohne Zweifel gute 7/10 Punkte wert.