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Ein reicher Unternehmer errichtet auf einer einsamen Insel heimlich einen Erlebnispark, der für seine Gäste außergewöhnliche Attraktionen bereithält. Es ist gelungen, aus einer urzeitlichen DNA leibhaftige Dinosaurier ins Leben zu rufen. Bevor der Park für das Publikum geöffnet wird, lädt er einen führenden Paläontologen, dessen Freundin, eine Paläobotanikerin, einen berühmten Mathematiker und seine beiden wissbegierigen Enkel ein, um die besorgten Investoren zu beruhigen. Aber der Besuch seiner ersten Gäste verläuft alles andere als nach Plan. Die urzeitlichen Monster brechen aus, entziehen sich jeder Kontrolle und starten eine mörderische Jagd auf ihre Schöpfer.

Mittlerweile ist es ja genau 20 Jahre her, das Steven Spielberg die Dinos von der Leine ließ und in Sachen Spezialeffekte für die damalige Zeit neue Maßstäbe setzte. Denn selbst heut wirken die Dinos so frisch wie damals, sind perfekt umgesetzt und könnten sogar mühelos in aktuellen Produktionen mitspielen. Die wissenschaftliche Erklärung, das man Dino DNA aus in Bernstein eingeschlossenen Insekten extrahieren kann, ist zwar mittlerweile widerlegt, ist aber immer noch logischer, als das was die meisten Hollywood Blockbuster sonst so an Erklärungen liefern.
Die Romanvorlage von Michael Crichton wurde zwar reichlich entschärft, aber die Situationen in denen die Menschen kämpfen müssen nicht als Dinofutter zu enden sind immer noch ziemlich spannend, da mag der abgetrennte Arm von Samuel L Jackson schon beinahe nicht mehr ins mainstreamige Bild zu passen. Lästig gleichfalls die Rollen der naseweisen Enkel des Parkbetreibers, die ich am liebten eigentlich als Raptoren-Zwischenmahlzeit gesehen hätte, aber wer letztendlich überlebt ist eigentlich von vornherein klar.
Sehr gut gelungen dafür die Darstellungen der Saurier, auch wenn es nicht allzu viele Vertreter der Spezies ins Bild geschafft haben. In längeren Aktionen bekommen wir einen T-Rex und und ein Dreierpack Raptoren zu sehen. Diese dafür aber in gestochen scharfer Qualität und wenn der T-Rex sein markerschütterndes Gebrüll anstimmt, wackelt die Dolby Surround Anlage.
Der prominente Cast leistet sehr gute Arbeit, wobei besonders Jeff Goldblum und Wayne Knight als fieser Verräter die besten Szenen haben. Das Tempo ist angenehm hoch und durchgehend spannend. Die moralischen Fragen von wegen der Einmischung in Gottes Domäne, halten sich zum Glück auch eher im Hintergrund. In Sachen prähistorischer Action kommt man an Jurassic Park definitiv nicht vorbei. Qualitativ stimmt in Sachen Spannung und Animation so ziemlich alles. Ich schau alle paar Jahre jedenfalls immer wieder rein.
9/10

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