Population 436 (8/10)
Steve Kady hat auf einer Landstrasse, die in ein kleines Kaff führt, beim Fahren durch ein Schlagloch eine Reifenpanne. Er ist als Vermessungsingenieur der Regierung unterwegs, und muss wohl oder übel in dem Dörfchen übernachten, bis sein Auto repariert ist.
Population 436 beginnt ruhig, aber man merkt bald, das etwas nicht stimmt. Als Kady bei seinem Auto wartet, kommt in Entfernung der Sheriff angefahren, und bleibt mit seinem Auto abwartend stehen. Erst später rollt er vorbei, um ihm zu helfen.
Aber auch sonst ist in diesem Dorf einiges im Argen, und je länger Brady dort bleibt, desto mehr bekommt er mit. Aber auch die Dorfbewohner, leicht geistig lädiert von Inzucht, betrachten ihn schon als neues Mitglied der Gemeinde, und ihm zu ehren wird ein Dorffest gegeben.
Dieses Fest ist ein Wendepunkt in der Geschichte, denn zum Jubel aller im Dorf hält eine alte Frau eine Ansprache, und erhängt sich zum frenetischen Beifall vor der Menge, was niemand ernsthaft aufregt. Jetzt wird es klar: Kady wird nie mehr aus dem Dorf wegkommen.
Population schafft es, mit wenig Gewalt und einer guten erzählerischen Art, Spannung zu schaffen, und die Spannung steigt den ganzen Film an. Die Frage: wird er je aus dem Kaff wegkommen, ist mehr Horror als jedes Blut, und macht Angst.
Kein grosses Kino, aber eine solide erzählte, und angstmachende Geschichte in einem Dorf, wo die Regeln der normalen Welt nicht gelten.