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Hier wurde offenbar ein ursprünglich komplett blutleeres und haifischloses, ja fast schon klamaukiges Schatztaucherabenteuer nach dem großen Erfolg von DER WEIßE HAI nachträglich um ein paar drastische Szenen mit Raubfischen erweitert und mit neuem Titel in den USA wiederveröffentlicht - nun als Horror. Auch nach der Überarbeitung bleibt eine altmodische Slapstick-Autoverfolgungsjagd intakt und sehr oft wird zu Ballettmusik sehr ausgiebig zwischen Korallenriffen getaucht, ohne dass sich überhaupt etwas ereignet. Weil Handlung und Dialoge kaum etwas hergeben, beschwatzt uns ein Off-Sprecher mit seinen märchenhaften Ausführungen. Bis auf die junge, hübsche und unfassbar blonde Cheryl Ladd, die später als einer von Charlies Engeln ihren Durchbruch feierte, hat diese unansehnliche Seegurke von einem Film nichts zu bieten.